In der Kölner Innenstadt haben Polizisten auf ein fahrendes Auto geschossen, nachdem der Fahrer rückwärts auf sie zugefahren war.
Bonn: Unbekannter Audi-Fahrer fährt auf Einsatzkräfte zu

Köln (ost)
Die Staatsanwaltschaft und die Polizei Köln informieren:
In der Nacht zum Samstag (16. Mai) haben Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei in der Kölner Innenstadt mehrere Schüsse auf ein fahrendes Auto abgefeuert. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.
Passanten hatten den Polizisten in der Palmstraße gegen 3 Uhr den dunkelhaarigen Fahrer eines schwarzen Audi S7 gemeldet. Nach Angaben von Zeugen soll der etwa 1,70 Meter große Mann zu diesem Zeitpunkt eine Schusswaffe im Hosenbund getragen haben.
Als die Beamten den verdächtigen Fahrer des Sportwagens kontrollieren wollten, soll er plötzlich rückwärts auf die Beamten zugefahren sein. Daraufhin gaben die Einsatzkräfte mehrere Schüsse auf das Heck des Fahrzeugs ab.
Durch ein Ausweichmanöver konnten sie Schlimmeres verhindern. Der Audi flüchtete in Richtung Elstergasse, wo das gesuchte Fahrzeug kurz darauf verlassen gefunden wurde. Der bisher unbekannte Fahrer floh zu Fuß. Das Auto wurde zur Beweissicherung sichergestellt.
Die Beamten leiteten unter anderem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Verkehrsunfallflucht und Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.
Die Kriminalpolizei in Bonn hat aus Neutralitätsgründen die Ermittlungen zu den Schüssen übernommen. Die Untersuchungen dauern an. (sw/al)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu der Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 470 Fälle – zeigt Nordrhein-Westfalen eine besorgniserregende Zunahme der Kriminalität.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








