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Bonn: Verdächtige Personen gemeldet, Polizei stellt Diebe

Eine aufmerksame Zeugin meldete zwei verdächtige Männer in Bonn-Duisdorf. Die Polizei konnte die Diebe festnehmen und weitere Ermittlungen einleiten.

Foto: Depositphotos

Bonn (ost)

Am Dienstagmorgen (29.09.2026) um 01:00 Uhr hat eine aufmerksame Zeugin der Leitstelle der Bonner Polizei gemeldet, dass sich zwei verdächtige Männer in Bonn-Duisdorf aufhalten. Die Zeugin konnte beobachten, wie die Verdächtigen mehrere Pedelecs, einen E-Scooter und Gartengeräte vor einem Gartentor in der Von-Witzleben-Straße abgestellt haben.

Verschiedene Streifenwagen wurden in den Bereich gerufen. Ein Streifenteam konnte die Personen schließlich in einem Transporter auf der Julius-Leber-Straße fahrend entdecken. Zuerst hat der Fahrer beschleunigt. Als ein zweiter Streifenwagen entgegenkam, hat das Fahrzeug angehalten und die beiden Insassen haben versucht zu Fuß zu fliehen. Die Polizeibeamten, die ihnen gefolgt sind, konnten die Verdächtigen jedoch einholen und festhalten.

Der 32-jährige Fahrer schien offensichtlich stark unter Alkoholeinfluss zu stehen. Ein Atemalkoholvortest hat dann einen Wert von etwa 1,1 Promille ergeben. Gegen ihn wurde auch ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.

Die sofort eingeleiteten weiteren Ermittlungen haben ergeben, dass die beiden Männer kurz zuvor Gartengeräte und Fahrräder aus einem Schuppen gestohlen und zum Abtransport bereitgestellt haben. Die bei der Tat getragene Kleidung konnte im Transporter gefunden werden. Insgesamt haben der 32-Jährige und sein 21-jähriger Komplize nach dem aktuellen Ermittlungsstand fünf Pedelecs, drei E-Scooter sowie verschiedene Gartengeräte gestohlen und bereitgestellt.

Die beiden ukrainischen Staatsangehörigen ohne festen Wohnsitz in Deutschland wurden vorübergehend festgenommen und zur Polizeiwache gebracht. Das Kriminalkommissariat 16 der Bonner Polizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Heute Nachmittag wurden die beiden Männer auf Antrag der Bonner Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt. Dieser hat einen Haftbefehl wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls erlassen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56367 auf 57879, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 51099 höher war als der der weiblichen Verdächtigen mit 6780. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023, da diese Zahl bei 73917 lag.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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