Ein 23-jähriger afghanischer Staatsbürger wurde vorläufig festgenommen, nachdem er schwer verletzt über eine Brüstung gestürzt war.
Bonn: Verdächtiger Drogenhändler flüchtet vor Polizei und stürzt über Brüstung

Bonn (ost)
Am Montagmittag (07.09.2026) planten Beamte der GABI-Wache, einen vermeintlichen Drogenhändler in der Wachsbleiche in Bonn-Castell zu überprüfen. Nachdem er von den Einsatzkräften angesprochen wurde, floh der Verdächtige und stürzte über eine Brüstung an der Beethovenhalle mehrere Meter in die Tiefe, wobei er sich schwere Verletzungen zuzog (siehe dazu Pressemitteilung vom 07.09.2026: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/7304/6347351).
Die anfänglich unbekannte Identität des Mannes konnte im Zuge der Ermittlungen zweifelsfrei festgestellt werden. Es handelt sich um einen 23-jährigen afghanischen Staatsbürger, der sich nach ersten Erkenntnissen illegal in Deutschland aufhält. Neben den Betäubungsmitteln und dem großen Geldbetrag, die in der Jacke des Mannes gefunden wurden, führte der Mann auch ein Messer bei sich. Der 23-Jährige, der sich weiterhin in stationärer Behandlung befindet, wurde wegen des Verdachts des illegalen Handels mit einer nicht unerheblichen Menge an Betäubungsmitteln und des Verdachts des illegalen Aufenthalts vorläufig festgenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 63.352 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 56.367 Verdächtige, darunter 49.610 Männer, 6.757 Frauen und 16.655 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 57.879 Verdächtige, darunter 51.099 Männer, 6.780 Frauen und 18.722 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von aufgezeichneten Drogenfällen mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








