Ein Radfahrer verstarb bei Zusammenstoß mit Stadtbahn. Feuerwehr mit Großaufgebot im Einsatz, Stadtbahnlinie bleibt gesperrt.
Bonn: Verkehrsunfall in Königswinter

Königswinter (ost)
Ein Radfahrer verstarb am Freitagabend in Königswinter bei einem Unfall mit einer Stadtbahn. Die Feuerwehr rückte mit einer großen Anzahl von Einsatzkräften zum Verkehrsunfall aus.
Um 21:50 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Königswinter zu einem eingeklemmten Individuum in der Rheinallee alarmiert. Bei der Kollision mit einer Stadtbahn war ein Radfahrer in Höhe `Hubertusstraße´ unter das Schienenfahrzeug geraten. Der Ersteintreffende Leiter des Einsatzes konnte die Person zusammen mit dem Rettungsdienst befreien. Trotz sofortiger medizinischer Versorgung verstarb die Person noch am Unfallort. Die 27 Passagiere wurden in der Bahn überprüft und betreut, bevor sie die Unfallstelle verlassen konnten. Alle blieben unverletzt. Der Fahrer der Straßenbahn wurde vom Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus gebracht. Mitarbeiter der Stadtwerke Bonn sicherten die Bahn. Die Polizei führt derzeit Maßnahmen zur Aufnahme und Untersuchung des Unfallhergangs durch. Die Feuerwehreinheit Altstadt beleuchtet die Einsatzstelle.
Neben den Löscheinheiten Altstadt, Niederdollendorf, dem Rüstwagen aus Ittenbach und dem Einsatzleitwagen aus Oberdollendorf wurde der Rüstzug der Berufsfeuerwehr Bonn mit spezieller Technik für Bahnunfälle alarmiert. Die Feuerwehr Bonn konnte den Einsatz während der Anfahrt abbrechen. Die Stadtbahnlinie 66 bleibt bis in die Nacht gesperrt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








