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Borchen: Unfall mit vier Schwerverletzten auf der A 33

Eine Familie aus Rahden wurde bei einem schweren Alleinunfall auf der A 33 schwer verletzt. Lebensgefahr besteht bei den Kindern.

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

SI / Bielefeld / A 33 / Borchen – In der Nacht vom Donnerstag, 20.08.2026, ereignete sich auf der A 33 ein schwerer Alleinunfall, bei dem eine Familie aus Rahden schwer verletzt wurde. Es bestand Lebensgefahr für die Kinder.

Ein 48-jähriger Mann fuhr mit einem Mercedes E-Klasse auf der A 33 in Richtung Osnabrück. Zwischen den Anschlussstellen Etteln und Borchen kam das Fahrzeug gegen 03:35 Uhr aus bisher ungeklärten Gründen von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrmals. Der Mercedes kam auf einem Acker zum Stehen.

Der Fahrer, seine 49-jährige Beifahrerin sowie die beiden Kinder im Alter von 10 und 14 Jahren erlitten schwere Verletzungen. Während der Fahrer und die Beifahrerin im Auto eingeklemmt waren, gelang es den Jungen, sich selbst aus dem Fahrzeug zu befreien.

Rettungskräfte versorgten die vier Insassen. Die Verletzungen der Kinder wurden als lebensbedrohlich eingestuft.

Die Verletzten wurden anschließend in Krankenhäuser zur weiteren Behandlung gebracht.

Um den Unfall aufzunehmen und das Fahrzeug zu bergen, sperrten Autobahnpolizisten bis etwa 08:00 Uhr die Autobahn vollständig. Der rechte Fahrstreifen bleibt aufgrund von Reparaturarbeiten weiterhin gesperrt. Der linke Fahrstreifen ist frei.

Der Sachschaden wurde von den Beamten auf ungefähr 42.000 Euro geschätzt.

Die Ermittler des Verkehrskommissariats 1 suchen nun Zeugen, die Informationen zum Unfallhergang geben können. Zeugen werden gebeten, sich unter der 0521/545-0 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden (9,92%), 13.559 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschäden (2,13%) und 3.764 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,59%). Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 (87,36%). In der Ortslage innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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