Ein Einbrecher scheiterte an einem Tageswohnungseinbruch, als eine Bewohnerin ihn bemerkte und anschrie, bevor er flüchtete.
Borgholzhausen: Einbruchsversuch an Ravensberger Straße

Gütersloh (ost)
Borgholzhausen (MK) – Ein Einbrecher versuchte am Montagmittag (10.08., 12.40 Uhr) erfolglos in eine Tageswohnung an der Ravensberger Straße einzubrechen, als eine Bewohnerin ihn entdeckte und laut anschrie. Der Mann flüchtete daraufhin durch den Garten in Richtung der Straße Kleines Moor. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe des Schützenplatzes.
Den Ermittlungen zufolge klingelte der Einbrecher mehrmals an der Tür des Einfamilienhauses. Als niemand öffnete, begab sich der Mann in den Garten und versuchte, ein gekipptes Fenster zu öffnen. Eine Bewohnerin bemerkte den Einbruchsversuch frühzeitig, schrie den Täter durch das Fenster an und verjagte ihn.
Der Verdächtige wurde als etwa 40-50 Jahre alt, korpulent und mit vollem dunklen Haar beschrieben. Er trug eine graue Anzughose und ein blaues Hemd.
Die Polizei bittet um Zeugenaussagen. Wer hat weitere Informationen zum Einbruch oder verdächtige Beobachtungen in der Nähe des Tatorts gemacht? Wer kann Hinweise auf den beschriebenen Verdächtigen geben? Hinweise nimmt die Polizei Gütersloh unter der Rufnummer 05241 869-0 entgegen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 2.789 auf 3.069, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2.344 auf 2.614 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 445 auf 455 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige im Vergleich zu 75 weiblichen Verdächtigen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 bei 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








