Vier bis fünf Unbekannte sind in ein Wohnhaus in Borken eingebrochen. Zeugen bemerkten verdächtige Geräusche und sahen die Täter flüchten.
Borken: Einbrecher flüchten

Borken (ost)
Ort des Verbrechens: Borken, Alte Dorstener Landstraße;
Zeitpunkt des Verbrechens: 26.09.2026, zwischen 21.45 Uhr und 22.00 Uhr;
Am Samstagabend brachen vier bis fünf Unbekannte in ein Wohnhaus an der Alten Dorstener Landstraße in Borken ein. Zeugen hörten gegen 22.00 Uhr verdächtige Geräusche vom Nachbargrundstück. Kurz darauf sahen sie vier bis fünf Personen mit Taschenlampen vom Haus weglaufen. Die Täter flüchteten durch den Garten in Richtung Barkenkamp. Nach bisherigen Informationen hatten sich die Einbrecher gewaltsam Zutritt zum Gebäude über eine Kellertür verschafft. Im Haus durchsuchten sie viele Schubladen. Im Keller versuchten die Täter außerdem, gewaltsam einen in die Wand eingelassenen Safe herauszubrechen. Ob sie etwas gestohlen haben, war zum Zeitpunkt der Anzeigeerstattung noch unklar. Ein Zeuge verfolgte die Flüchtenden. Kurz darauf bemerkte er am Barkenkamp ein Auto, das mindestens zwei Personen transportierte. Als der Zeuge umkehrte, beschleunigte der Fahrer und fuhr in Richtung Beckenstrang/B67 davon. An dem Fahrzeug soll ein Kennzeichen aus Magdeburg (MD -) befestigt gewesen sein. Die Polizei startete sofort eine Fahndung und setzte auch einen Diensthund ein. Die Suche nach den Verdächtigen verlief ergebnislos.
Die Polizei bittet um Zeugenhinweise: Wer hat am Samstagabend in der Gegend um die Alte Dorstener Landstraße, Barkenkamp, Beckenstrang oder B67 verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen? Wer kann Informationen zu dem Fahrzeug mit dem Kennzeichen MD- oder den Insassen geben? Hinweise nimmt die Kriminalinspektion I in Borken unter Tel. (02861) 9000 entgegen. (pl)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich und 455 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 waren 596 der Verdächtigen männlich, während es im Jahr 2022 458 waren. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland mit den höchsten Mordfällen im Jahr 2023, wie zum Beispiel 470 in Nordrhein-Westfalen, war die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen mit 310 höher als der Durchschnitt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








