Unbekannte Täter geben sich als „Herr Bayer“ aus, durchsuchen Schubladen während angeblichem Pflegegutachten. Polizei bittet um Hinweise.
Borken: Trickdiebstahl in Raesfeld-Erle, Unbekannte Täter als Pflegegutachter ausgegeben. Polizei sucht Zeugen und warnt vor Betrugsmasche.

Raesfeld (ost)
Ort des Verbrechens: Raesfeld-Erle, Silvesterstraße;
Zeitpunkt des Verbrechens: 03.04.2026, 14.00 Uhr;
Ein vermeintlicher Besuch zur Überprüfung eines Pflegegrades stellte sich als dreister Betrugsversuch durch unbekannte Täter heraus. Gemäß den Angaben des Opfers ereignete sich der Vorfall bereits am Karfreitag in der Silvesterstraße in Raesfeld-Erle. Am Vorabend erhielt sie einen Anruf von einem bisher unbekannten Mann namens „Herr Bayer“, der einen Besuch zur Überprüfung des Pflegegrades ihres Ehemannes ankündigte. Bei dem vereinbarten Termin erschien zuerst ein unbekannter Mann, der jedoch einen anderen Namen nannte. Kurz darauf verschafften sich insgesamt drei bisher unbekannte Männer Zugang zur Wohnung. Unter dem Vorwand, den Pflegezustand des Ehemannes zu überprüfen, bewegten sich die Täter frei in den Räumlichkeiten. Während zwei der Männer das Opfer und ihren Ehemann im Wohnzimmer ablenkten, begab sich ein dritter Täter allein in das Schlafzimmer und durchsuchte dort Schubladen. Nach kurzer Zeit verließen alle drei Männer die Wohnung. Ein Diebstahl konnte bisher nicht festgestellt werden. Das Opfer bemerkte jedoch, dass Schubladen durchwühlt worden waren. Aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen konnte sie keine Beschreibung der Täter abgeben.
Die Polizei bittet Zeugen, die am Karfreitag in der Silvesterstraße verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben oder Hinweise zu den beschriebenen Personen geben können, sich bei der Kripo in Borken unter Tel. (02861) 9000 zu melden. (pl)
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang auf folgende wichtige Verhaltenshinweise hin: Überprüfen Sie angekündigte Besuche von vermeintlichen Behörden, Pflegeeinrichtungen oder Dienstleistern immer telefonisch über die Ihnen bekannten offiziellen Kontakte. Verlangen Sie einen Dienstausweis und lassen Sie sich diesen genau zeigen. Ziehen Sie im Zweifelsfall Angehörige oder Nachbarn hinzu. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und beenden Sie Gespräche, wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt. Informieren Sie im Zweifelsfall sofort die Polizei über den Notruf 110. Bleiben Sie wachsam und sensibilisieren Sie auch Ihr persönliches Umfeld.
Quelle: Presseportal








