Zwei Unfälle in Borken mit alkoholisierten Fahrern, hohe Atemalkoholwerte festgestellt.
Borken: Zwei alkoholisierte Zweiradfahrer leicht verletzt

Borken (ost)
Unfallstelle: Borken, Heidener Straße und Dülmener Weg;
Unfallzeit: 11.07.2026, um 14.55 Uhr und 21.35 Uhr;
Ein Autofahrer bemerkte am Samstag Nachmittag einen offensichtlich stark betrunkenen Fahrradfahrer, der in Schlangenlinien fuhr, und informierte die Polizei. Auf der Heidener Straße stürzte der Radfahrer zweimal ohne äußere Einwirkung und stieg jedes Mal wieder auf sein Fahrrad. Die Polizisten trafen den leicht verletzten 47-jährigen Mann aus Borken zu Hause an. Ein Alkoholtest ergab einen Atemalkoholwert von knapp 3 Promille. Am Samstagabend stürzte ein 20-jähriger Mann mit seinem Pedelec auf dem Dülmener Weg. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte er während der Fahrt nach hinten geschaut und dabei die Kontrolle verloren. Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht der Polizei bei der Unfallaufnahme und zeigte einen Atemalkoholwert von 2,4 Promille an. Rettungskräfte brachten ihn mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Borkener Krankenhaus.
Sowohl dem 47-jährigen als auch dem 20-jährigen Radfahrer wurden Blutproben entnommen, um den genauen Grad der Alkoholisierung feststellen zu können. Die Polizisten leiteten in beiden Fällen Strafverfahren ein. (mh)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg der registrierten Fälle von 70510 im Jahr 2022 auf 73917 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532 im selben Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 56367 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 51099 Männer, 6780 Frauen und 18722 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 hatte Nordrhein-Westfalen die meisten gemeldeten Drogenfälle in Deutschland mit insgesamt 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3.764, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








