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Bottrop: Schwerer Verkehrsunfall auf der A2

Feuerwehr kämpft gegen LKW-Brand – Verkehrsbehinderungen erwartet

Feuerwehr Gladbeck
Foto: Presseportal.de

Gladbeck (ost)

Am heutigen Mittag erhielt die Feuerwehr Gladbeck um 12:59 Uhr einen Notruf wegen eines schweren Verkehrsunfalls auf der Autobahn A2 in Richtung Oberhausen. Während der Anfahrt wurden mehrere Anrufe bei der Kreisleitstelle in Recklinghausen gemeldet, dass zwei Lastwagen kollidiert seien und einer der Fahrzeuge in Brand geraten sei. Die Informationen wurden bestätigt, als die ersten Einsatzkräfte eintrafen. Der kollidierte Lastwagen brannte bereits in voller Ausdehnung, weshalb sofort umfangreiche Löscharbeiten begannen. Aufgrund der schwierigen Wasserversorgung auf der Autobahn wurde die Berufsfeuerwehr Bottrop ebenfalls hinzugezogen. In Absprache mit der Feuerwehr Gladbeck wurden parallel Löscharbeiten von der Gegenfahrbahn in Richtung Hannover durchgeführt.

Zur Sicherstellung der Wasserversorgung wurden mehrere Tanklöschfahrzeuge aus dem Kreis Recklinghausen sowie ein Abrollbehälter Wasser der Berufsfeuerwehr Gelsenkirchen zur Einsatzstelle gerufen. Es ist bisher nicht bekannt, ob bei dem Unfall Personen verletzt wurden. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden die Bewohner über die NINA-Warn-App aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Einsatzkräfte sind weiterhin im Einsatz und es wird mit erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der A2 gerechnet. Der Löschzug Nord der Freiwilligen Feuerwehr ist ebenfalls vor Ort im Einsatz. Der Löschzug Süd übernimmt derzeit den Grundschutz für das Stadtgebiet Gladbeck. (DA)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3.764 Fällen oder 0,59% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle machten den Großteil mit 556.792 Fällen oder 87,36% aus. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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