Eine 37-Jährige aus Bottrop verletzte am Wochenende mutmaßlich ihren 15-jährigen Sohn durch Messerstiche. Der Jugendliche wurde schwer verletzt, aber ansprechbar gefunden.
Bottrop: Verdächtige festgenommen nach versuchtem Tötungsdelikt

Recklinghausen (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von der Staatsanwaltschaft Essen und dem Polizeipräsidium Recklinghausen.
Nach ersten Informationen hat eine 37-jährige Frau aus Bottrop am Wochenende ihren 15-jährigen Sohn anscheinend mit einem Messer verletzt.
Am Sonntagmorgen gegen 05:50 Uhr wurde der 15-Jährige schwer verletzt, aber ansprechbar, von einer Zeugin auf einem Gehweg im Stadtteil Batenbrock gefunden. Er wurde sofort ärztlich versorgt und ins Krankenhaus gebracht.
Die Verdächtige floh vom Tatort und wurde erst in der Nacht zum Montag im Rahmen eines polizeilichen Einsatzes in Gelsenkirchen vorläufig festgenommen.
Um die Ermittlungen kümmert sich eine Mordkommission beim Polizeipräsidium Recklinghausen.
Für die Staatsanwaltschaft Essen: Staatsanwältin Dr. Hüppe Für das Polizeipräsidium Recklinghausen: EKHK‘ in Meyer
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten gemeldeten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








