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Brackwede: Gewalt nach Ruhestörung

Ein 56-jähriger Bielefelder wurde von drei jungen Männern geschlagen und getreten, nachdem er um Ruhe gebeten hatte. Die Täter wurden von einem Angehörigen des Opfers getrennt.

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

SI / Bielefeld / Brackwede – Ein Bewohner von Bielefeld informierte die Polizei darüber, dass er in der Nacht vom Mittwoch, 27.05.2026, von jugendlichen Tätern in der Treppenstraße angegriffen wurde, nachdem er um Ruhe gebeten hatte.

Der 56-jährige Bielefelder hörte spät abends laute Geräusche aus der Fußgängerzone. Offenbar wurden die Geräusche von drei jungen Männern verursacht, die Alkohol konsumierten. Zuerst rief er aus seinem Haus und forderte das Trio auf, leiser zu sein.

Um 22:40 Uhr verließ er das Gebäude, um die Personen noch einmal um Ruhe zu bitten.

Nach bisherigen Informationen gingen die beiden 17- und ein 18-jährigen Bielefelder plötzlich auf den 56-Jährigen zu und stießen ihn zu Boden. Dann griffen und traten sie den Bielefelder.

Ein Verwandter des 56-Jährigen sah den Vorfall und trennte die Täter von dem Bielefelder.

Die Jugendlichen gaben den hinzugezogenen Polizeibeamten gegenüber an, dass der Mann auf sie zugegangen sei und einem der 17-Jährigen direkt eine Ohrfeige gegeben habe. Die beiden anderen Jungen griffen ein, wodurch der 56-Jährige stürzte. Die Schläge und Tritte bestritten sie.

Der 56-Jährige und der 17-Jährige erstatteten gegenseitig Anzeige wegen gefährlicher und einfacher Körperverletzung.

Hinweise zu dem Vorfall nimmt das Kriminalkommissariat 14 unter der 0521/545-0 entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten gemeldeten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Mordraten in Deutschland ist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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