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Brackwede: Grablichter-Diebstahl geklärt

Ein aufmerksamer Zeuge verfolgte Diebe auf einem Friedhof und benachrichtigte die Polizei, die das Duo festnahm.

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

HC/ Bielefeld- Brackwede- Ein aufmerksamer Beobachter verfolgte am Freitag, 07.08.2026, Diebe und informierte die Polizei, die das Duo vorübergehend festnahm.

Ein Einwohner von Bielefeld spazierte gegen 06:25 Uhr mit seinem Hund über den Friedhof an der Brackweder Straße, als er verdächtige Geräusche hörte. Er schaute sich um und sah eine Frau und einen Mann, die etwas in eine Tasche steckten. Das Paar legte die Tasche kurzzeitig in einen Busch, holte zwei andere Taschen heraus und nahm dann die zuvor im Busch versteckte Tasche wieder auf. Als sie den Friedhof in Richtung Windelsbleicher Straße verließen, folgte der Beobachter ihnen und informierte die Polizei über ihren Standort.

Polizeibeamte trafen das polizeibekannte Paar, einen 48-jährigen Mann und eine 49-jährige Frau mit deutscher Staatsangehörigkeit, an der Ecke Hauptstraße/Windelsbleicher Straße an. In ihren Taschen fanden die Beamten fünf Grablichter, eine Vase und verschiedene Werkzeuge. Die Diebe behaupteten, die Tasche mit den Grablichtern lediglich auf dem Friedhof gefunden zu haben. Beide wurden vorübergehend festgenommen. Es fiel auf, dass die Frau den Polizeibeamten falsche Angaben zu ihrer Person gemacht hatte. Die Werkzeuge und die Grablichter wurden beschlagnahmt und ein Strafverfahren eingeleitet. Nach den polizeilichen Maßnahmen konnten die Täter die Polizeiwache wieder verlassen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die die höchste Anzahl von Mordfällen im Jahr 2023 verzeichneten – 470 – bleibt Nordrhein-Westfalen eine Region mit einer besorgniserregenden Kriminalitätsrate.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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