Ein Streifenwagen kollidierte mit einem PKW, verursachte 45000 Euro Sachschaden und zwei Leichtverletzte wurden ambulant behandelt.
Brackwede: Verkehrsunfall mit Beteiligung eines Streifenwagens der Polizei Bielefeld

Bielefeld (ost)
Am Nachmittag gegen 16:00 Uhr fuhr ein Polizeiwagen der Polizeiwache Brackwede mit Blaulicht und Sirene die Windelsbleicher Straße in Richtung Brackwede entlang und plante, die Kreuzung Friedrichsdorfer Straße geradeaus zu überqueren. Zu diesem Zeitpunkt zeigte die Ampel bereits Rotlicht, daher näherte sich der Streifenwagen langsam dem Kreuzungsbereich.
Ein 76-jähriger Fahrer aus Steinhagen fuhr zu dieser Zeit mit seinem VW PKW die Friedrichsdorfer Straße aus Friedrichsdorf kommend mit der Absicht, die Kreuzung zu überqueren. Der Fahrer aus Steinhagen fuhr in den Kreuzungsbereich und kollidierte frontal mit der Fahrertür des Streifenwagens, der von rechts kam. Durch den Zusammenstoß wurde der Streifenwagen gegen einen wartenden Renault auf der gegenüberliegenden Seite der Ampel geschoben, der von zwei Personen besetzt war.
Der Fahrer aus Steinhagen erlitt eine leichte Prellung am Handgelenk durch den Unfall. Die 70-jährige Beifahrerin des Renault klagte nach dem Zusammenstoß über leichte Schmerzen in der Brust. Nach einer ambulanten Untersuchung durch Rettungssanitäter vor Ort konnten beide leicht Verletzten entlassen werden. Die Polizeibeamten (28 und 32 Jahre alt) wurden bei dem Unfall nicht verletzt.
Es entstand ein Sachschaden von etwa 45000 Euro.
Die Unfallaufnahme erfolgte mit Unterstützung eines Verkehrsunfallaufnahmeteams.
Nach Abschluss aller Maßnahmen und dem Abschleppen der beteiligten Fahrzeuge wird die Vollsperrung des Unfallorts voraussichtlich gegen 19:30 Uhr aufgehoben. Durch die Sperrung kam es zu keinen schwerwiegenden Verkehrsbehinderungen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten 11.172 und die Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








