Unfallverursacher flüchtet vorerst
Brackwede: Verkehrsunfall mit schwerverletztem Kradfahrer

Bielefeld (ost)
MK/ Bielefeld – Brackwede – Am Sonntag, den 01.03.2026 gegen 13:30 Uhr kam es auf der Gütersloher Straße in Richtung Gütersloh zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Audi und einem Peugeot Motorradfahrer, bei dem eine Person schwer verletzt wurde.
Nach bisherigen Informationen fuhr ein 18-jähriger Autofahrer aus Bielefeld die Gütersloher Straße in Richtung Gütersloh. An der Kreuzung zur Cherusker Straße plante er, nach links abzubiegen. Gleichzeitig fuhr ein 38-jähriger Motorradfahrer aus Steinhagen die Gütersloher Straße in die entgegengesetzte Richtung und fuhr ebenfalls bei Grünlicht in den Kreuzungsbereich ein. Zuvor hatte er mehrere Fahrzeuge in derselben Richtung überholt. Die beiden Fahrzeuge kollidierten im Kreuzungsbereich. Der 38-jährige Steinhäger wurde bei dem Zusammenstoß schwer verletzt und nach einer Erstversorgung durch den Notarzt mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Der 18-jährige Bielefelder verließ zunächst unerlaubt die Unfallstelle. Dank guter Zeugenhinweise konnte das Fahrzeug jedoch zusammen mit dem Fahrer in der Nähe gefunden werden. Während der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise darauf, dass der flüchtige deutsch-kosovarische Autofahrer möglicherweise sein Mobiltelefon während der Fahrt benutzt hat. Sein Führerschein und das Mobiltelefon wurden beschlagnahmt. Es gab auch Anzeichen dafür, dass der deutsche Motorradfahrer möglicherweise unter Alkoholeinfluss stand und möglicherweise nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis für das genutzte Motorrad verfügte. Ihm wurde im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Das Motorrad wurde sichergestellt, da Hinweise auf technische Änderungen am Fahrzeug vorlagen.
Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Nutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt sowie das Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss die Verkehrssicherheit stark gefährden. Das unerlaubte Verlassen des Unfallortes stellt ebenfalls eine Straftat dar. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, sich im Straßenverkehr stets verantwortungsbewusst und regelkonform zu verhalten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








