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Brand im Tüschenwald von Labbeck

In Labbeck brach ein Waldbrand aus, der eine Fläche von 11,5 Hektar betraf. Über 200 Einsatzkräfte waren beteiligt.

Ausbreitung am Waldrand
Foto: Presseportal.de

Sonsbeck (ost)

Am Freitag, dem 14.08.2026, um 18:06 Uhr, ereignete sich in Labbeck ein Waldbrand in einem Abschnitt des Tüschenwaldes. Dies führte zu einem großen Einsatz von Kräften aus den Kreisen Wesel und Kleve. Etwa 11,5 Hektar Fläche waren betroffen. Es gab keine Verletzten.

Am Freitagabend um 18:06 Uhr wurden die Einheiten Sonsbeck und Labbeck zunächst mit dem Alarm “B3 Flächenbrand” zur Marienbaumer Straße gerufen. Kurz darauf wurde die Alarmstufe auf “B4 Waldbrand” erhöht, was die Alarmierung weiterer Kräfte zur Folge hatte.

Ein Teil des Tüschenwaldes in der Nähe des Liekwegs, ca. 11,5 Hektar groß, war betroffen. Die ersten Einsatzkräfte der Einheit Labbeck konnten noch rechtzeitig ein Wohngebäude in dem betroffenen Waldstück erreichen und mögliche Personen überprüfen. Das Gebäude war leer. Aufgrund der schnellen Brandausbreitung und der Gefahr musste sich die Feuerwehr aus diesem Bereich zurückziehen.

Ein “Wipfelfeuer” entstand in Teilen des Waldes, bei dem nicht nur das Unterholz, sondern auch die Baumkronen brannten. Insgesamt betrug die Brandfläche etwa 7,5 Hektar.

Es folgte ein Einsatz von mehr als 24 Stunden, um zu verhindern, dass sich das Feuer auf die angrenzenden Felder, Wiesen und Wälder ausbreitete. Dies gelang dank des großen Einsatzes der beteiligten Kräfte.

Ein nahe gelegener Reiterhof konnte geschützt werden und war nicht direkt bedroht. Aufgrund des Rauchs wurde die Bevölkerung gewarnt.

Die Feuerwehr Sonsbeck erhielt wertvolle Unterstützung von den anderen 12 Feuerwehren des Kreises Wesel und 3 Feuerwehren des Kreises Kleve, die bei der Brandbekämpfung, Wasserversorgung und Sicherstellung des “Grundschutzes” halfen.

Die IuK-Einheit des Kreises Wesel und die Kreisleitstelle unterstützten die Führung, das THW leuchtete den Einsatzort aus und versorgte mit Kraftstoffen. Der Rettungsdienst war vor Ort, das Deutsche Rote Kreuz sorgte für Verpflegung und medizinische Versorgung. Der Revierförster lieferte wichtige Informationen.

Viele Landwirte, Unternehmer, Anwohner und Bürger halfen mit Arbeitsfahrzeugen, Tanks und Pumpen bei der Wasserversorgung und beim Anlegen von Brandschneisen. Die Gemeindeverwaltung und der Bauhof übernahmen die Absicherung der Einsatzstelle. Die Marienbaumer Straße wurde gesperrt.

In der Nacht nahm die Brandintensität ab, sodass am Samstag mit dem Löschen der Glutnester begonnen werden konnte. Die Maßnahmen dauerten bis Samstagabend an. Der Brand hatte nicht auf das Wohngebäude übergegriffen.

Die Einheit Hamb übernimmt eine Brandwache. Die Straßensperrung wurde am Samstagabend aufgehoben.

Die Feuerwehr Sonsbeck wird voraussichtlich auch am Sonntag mit der Aufräumarbeiten beschäftigt sein, um die Einsatzbereitschaft wiederherzustellen.

Die Feuerwehr Sonsbeck bedankt sich für die Unterstützung. Insgesamt waren über 200 Einsatzkräfte beteiligt.

Quelle: Presseportal

nf24