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Brand in Hotel der Kölner Altstadt – Mann lebensgefährlich verletzt

Ein Mann wurde bei einem Brand in einem Hotel in der Kölner Altstadt lebensgefährlich verletzt. Drei weitere Personen erlitten leichte Verletzungen.

Foto: Depositphotos

Köln (ost)

Die Staatsanwaltschaft Köln und die Polizei haben mitgeteilt:

Bei einem Feuer in einem Hotel in der Kölner Altstadt am Mittwochnachmittag (7. Januar) wurde ein bisher noch nicht identifizierter Mann lebensgefährlich verletzt. Drei weitere Personen erlitten leichte Verletzungen.

Nach aktuellen Ermittlungen gibt es Anhaltspunkte dafür, dass der lebensgefährlich verletzte Mann das Feuer möglicherweise selbst, mutmaßlich in suizidaler Absicht, gelegt haben könnte. Es liegen derzeit keine Hinweise auf eine Beteiligung anderer Personen oder auf eine technische Ursache vor. Dennoch laufen die Ermittlungen zur Ursache und zum Tatmotiv weiter.

Augenzeugenberichten zufolge kam es gegen 16:40 Uhr in einem Zimmer des Hotels auf der Frankenwerft zu einer plötzlichen Explosion, bei der Fensterscheiben aus ihren Rahmen gerissen und ein Brand mit starkem Rauch entstand.

Die betroffene Etage des Hotels ist derzeit aufgrund der Brandschäden nicht bewohnbar. (as/al)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 518 auf 671, wobei die meisten davon männlich waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige, im Vergleich zu 458 im Jahr 2022. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen stieg von 60 auf 75, und die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs der Mordraten in Nordrhein-Westfalen liegt die Region immer noch unter der Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, wo 470 Fälle verzeichnet wurden.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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