Drei Personen bei Brand verletzt, zahlreiche Bewohner vorübergehend obdachlos.
Brand in Mehrfamilienhaus in Bonn-Tannenbusch

Bonn (ost)
Am 11.10.2026 um 13:54 Uhr wurden bei einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus im Bonner Stadtteil Tannenbusch am Sonntagnachmittag drei Personen leicht verletzt. Aufgrund der Ausbreitung des Feuers und der anfänglich unklaren Anzahl von Personen im Gebäude waren viele Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz. Aufgrund des Brandes sind derzeit viele Wohnungen nicht bewohnbar.
Am frühen Nachmittag meldeten mehrere Anrufer das Feuer an die Leitstelle der Feuerwehr und des Rettungsdienstes in Bonn. Die ersten Feuerwehr- und Rettungskräfte, die am Gebäude ankamen, sahen Flammen und Rauch an der Rückseite des Gebäudes fast über die gesamte Höhe. Das betroffene Gebäude ist ein siebenstöckiges Wohnhaus. In den 28 Wohnungen sind insgesamt 72 Personen gemeldet. Es war unklar, wie viele Personen sich noch im Gebäude befanden, da bereits viele Bewohner draußen waren.
Nach der Erkundung wurde die Alarmstufe auf “Brand 4” erhöht und weitere Einsatzkräfte wurden gerufen. Insgesamt unterstützten sieben Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr die Berufsfeuerwehr. Auch das rettungsdienstliche Stichwort wurde geändert. Es waren sechs Rettungswagen und zwei Notärzte vor Ort.
Das Feuer hatte sich an der Rückseite über alle Stockwerke ausgebreitet. Flammen griffen zunächst bis zum fünften Stockwerk auf die Wohnungen über. Die Brandbekämpfung erfolgte von außen mit Handstrahlrohren und einer Drehleiter sowie von innen. Weitere Trupps betraten das Gebäude durch den Haupteingang, um das Feuer zu löschen und alle Stockwerke und Wohnungen zu kontrollieren. Die Feuerwehr brachte mehrere Personen in Sicherheit.
Ein Bus der Stadtwerke stand zur vorübergehenden Unterbringung der Bewohner zur Verfügung.
Bei dem Brand wurden drei Personen leicht verletzt. Darunter waren zwei Kleinkinder, die Rauch eingeatmet hatten. Eine Person verletzte sich beim Sprung aus einem Obergeschoss. Alle drei wurden zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Eine in einer Brandwohnung gefundene Katze konnte nicht gerettet werden.
Auch das angrenzende Gebäude wurde überprüft. Die Bewohner konnten in ihren Wohnungen bleiben, teilweise unter Betreuung.
Gegen 15:05 Uhr wurde das Feuer als unter Kontrolle gemeldet. Die Nachlöscharbeiten und der Rückbau der Einsatzstelle dauerten bis etwa 17:45 Uhr.
Wegen des Brandes sind viele Wohnungen derzeit nicht bewohnbar. Einige Bewohner werden von Verwandten untergebracht. Das Sozialamt und das Ordnungsamt haben für andere Personen eine alternative Unterbringung organisiert.
Der Einsatz führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Nähe des Einsatzortes.
Rund 100 Feuerwehr- und Rettungskräfte waren vor Ort, unterstützt von der Polizei, dem Ordnungsamt, dem Sozialamt, den Stadtwerken und einer Hilfsorganisation zur Betreuung der Betroffenen. Um die Grundversorgung sicherzustellen, wurden die während des Einsatzes nicht besetzten Feuer- und Rettungswachen der Berufsfeuerwehr durch weitere Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr und einen zusätzlichen Führungsdienst besetzt.
Quelle: Presseportal








