Feuerwehr bekämpft ausgedehnten Wohnungsbrand in Seniorenwohnung, mehrere Wohnungen vorübergehend unbewohnbar
Brand in Senioreneinrichtung in Essen-Kettwig

Essen-Kettwig, Hauptstraße, 23.03.2026, 19:00 Uhr (ost)
Am Abend des heutigen Montags, dem 23. März 2026, erhielt die Feuerwehr Essen um 19:00 Uhr einen Alarm für einen ausgedehnten Wohnungsbrand in einer Einrichtung für Servicewohnen für Senioren in der Altstadt von Essen-Kettwig.
Nachdem die ersten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Essen-Kettwig eintrafen, bestätigte sich die Meldung. Flammen waren bereits aus dem Fenster einer Wohnung im vierten Stock sichtbar. Es gab auch eine starke Rauchentwicklung. Der Bewohner der Wohnung und seine direkten Nachbarn hatten sich bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbstständig gerettet.
Aufgrund der besonderen Gefahr in einer Senioreneinrichtung wurden sofort zusätzliche Rettungskräfte alarmiert.
Die Feuerwehr begann sofort mit umfassenden Maßnahmen zur Brandbekämpfung. Mehrere Trupps unter Atemschutz gingen in die betroffenen Bereiche vor. Gleichzeitig wurden alle Wohnbereiche überprüft, um eine Ausbreitung des Rauchs im Gebäude zu verhindern. Aufgrund der hohen Brandlast in der betroffenen Wohnung dauerte es eine Weile, das Feuer unter Kontrolle zu bringen und die zahlreichen Glutnester zu löschen.
Insgesamt wurden 30 Personen im gegenüberliegenden Seniorenheim an einem vorübergehenden Betreuungsort untergebracht und versorgt. Zehn Personen wurden von anwesenden Notärzten untersucht. Zwei Personen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Eine weitere Person, die Rauch ausgesetzt war, musste nicht transportiert werden.
Aufgrund des Rauchs war in weiten Teilen von Essen-Kettwig ein deutlicher Brandgeruch wahrnehmbar. Dies führte dazu, dass mehrere Personen den Notruf wählten. Der Einsatzleiter entschied daher, die Bevölkerung über die Warn-App NINA und die sozialen Medien über den Brand und die damit verbundene Geruchsbelästigung zu informieren.
Derzeit sind sechs Wohnungen nicht bewohnbar. Die Stadt Essen kümmerte sich sofort um die Unterbringung der betroffenen Personen. Glücklicherweise konnten alle Senioren bei ihren Angehörigen oder in der gegenüberliegenden Senioreneinrichtung untergebracht werden.
Während der Einsatzmaßnahmen war die Hauptstraße vollständig gesperrt. Die Polizei Essen ermittelt nun, wie es zu dem Brand kommen konnte.
Die Feuerwehr Essen war mit einer großen Anzahl von Einsatzkräften vor Ort. Neben zwei Löschzügen der Berufsfeuerwehr waren auch die Freiwilligen Feuerwehren Essen-Kettwig und Essen-Mitte sowie zahlreiche Rettungskräfte für etwa dreieinhalb Stunden im Einsatz.
Quelle: Presseportal








