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Brandausbreitung in Mülheim an der Ruhr

Feuerwehr bekämpft Feuer auf Wohngebäude und Garagen, Bewohner in Sicherheit, Polizei ermittelt Ursache.

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Foto: Presseportal.de

Mülheim an der Ruhr (ost)

Am frühen Dienstagmorgen des 16. Juni 2026 wurde die Feuerwehr Mülheim an der Ruhr um 05.06 Uhr zu einem Brandeinsatz in der Prinzeß-Luise-Straße gerufen.

Schon während der Anfahrt der Feuerwehr war eine starke Rauchentwicklung zu sehen. Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass ein Auto in einem Carport im Hinterhof in Flammen stand und das Feuer bereits auf das benachbarte dreistöckige Wohngebäude sowie auf die angrenzenden Garagen übergegriffen hatte. Durch den Brand wurden eine Hintertür und die Fenster des Drei-Parteien-Hauses zerstört, wodurch Rauch in das Treppenhaus gelangt war.

Während des Ausbruchs des Feuers konnte sich eine Familie mit vier Personen rechtzeitig in Sicherheit bringen, nachdem sie die anderen Bewohner des Hauses gewarnt hatte. Ein Bewohner der oberen Wohnung verließ das Gebäude ebenfalls über das Treppenhaus und informierte die Feuerwehr darüber, dass unklar war, ob die Person in der Dachgeschosswohnung zu Hause war. Alle Bewohner des Hauses wurden während des Einsatzes vom Rettungsdienst versorgt und betreut.

Die Feuerwehr begann sofort mit der Brandbekämpfung im Hinterhof, während ein Trupp unter Atemschutz in den verrauchten Treppenraum vordrang, um nach Personen zu suchen. Da der Aufenthaltsort der Person aus der Dachgeschosswohnung ungewiss war, öffnete die Feuerwehr die verschlossene Wohnungstür, fand jedoch heraus, dass die Bewohner nicht zu Hause waren und sich keine Personen mehr im Gebäude befanden.

Aufgrund der Brandausbreitung auf mehrere Garagen wurde ein zweiter Angriffsweg von der Rückseite der Garagen aufgebaut. Um das Feuer einzudämmen, mussten die Einsatzkräfte mehrere Garagentore öffnen, um gezielt zu löschen.

Nachdem der Brand unter Kontrolle war, wurde das Wohngebäude mit Hochleistungslüftern belüftet und auf Kohlenstoffmonoxid (CO) überprüft. Das gleiche Verfahren wurde auch bei den benachbarten Gebäuden angewendet, in die ebenfalls Rauch eingedrungen war. Nach Abschluss der Belüftung und Kontrollen konnten alle Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Insgesamt waren 29 Einsatzkräfte mit zwei Löschzügen, zwei Führungsfahrzeugen, einem Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort. Die Freiwillige Feuerwehr übernahm während des etwa zweistündigen Einsatzes den Grundschutz im Stadtgebiet.

Während der Hauptmaßnahmen wurde die Prinzeß-Luise-Straße für ungefähr eine Stunde für den Bus- und Bahnverkehr vollständig gesperrt. Der Feuerwehreinsatz endete gegen 08:20 Uhr. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Brandes aufgenommen.

Quelle: Presseportal

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