Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Brandschutztag an Grundschule Kirchhundem

Schülerinnen und Schüler erlebten praxisnahen Brandschutztag mit verschiedenen Stationen und Abschlussvorführung einer Fettexplosion.

Gruppenbild
Foto: Presseportal.de

Kirchhundem (ost)

Wie sollte man im Fall eines Brandes angemessen reagieren? Wie gibt man einen Notruf ab? Und was passiert, wenn Fett in der Pfanne Feuer fängt? Rund 188 Schülerinnen und Schüler erhielten beim diesjährigen Brandschutztag an der Grundschule Kirchhundem Antworten auf diese und viele weitere lebenswichtige Fragen. Bereits am frühen Morgen des vergangenen Samstags herrschte reges Treiben rund um die Grundschule in Kirchhundem: Die Einsatzkräfte unter der Leitung von Fachbereichsleiter BE/BA Daniel Hagen bereiteten die verschiedenen Stationen sorgfältig vor, um den Kindern einen lehrreichen und gleichzeitig spannenden Vormittag zu bieten. Pünktlich um 08:30 Uhr begann die Veranstaltung, bei der acht Klassen in einem gut durchdachten Rotationssystem alle Stationen durchliefen. Lernen durch praktische Erfahrung Im Fokus stand die praxisnahe Vermittlung von Wissen – ein zentraler Bestandteil der Brandschutzerziehung. Denn Kommunen und insbesondere Feuerwehren haben die Aufgabe, die Bevölkerung frühzeitig über Gefahren und richtiges Verhalten im Notfall zu informieren. An verschiedenen Stationen konnten die Kinder aktiv teilnehmen: Richtiges Verhalten im Brandfall: Durch ein Rauchhaus wurde anschaulich gezeigt, wie sich Rauch in Gebäuden ausbreitet und warum Rauchmelder Leben retten. Notruftraining: Die fünf „W-Fragen“ wurden kindgerecht vermittelt und praktisch geübt. Feuerwehrausrüstung: Schutzkleidung, Atemschutzgeräte und Einsatzmittel konnten aus der Nähe betrachtet werden. Ablauf eines Feuerwehreinsatzes: Anhand von Bildern und Videos wurde erklärt, wie ein Feuerwehreinsatz abläuft. Fahrzeugkunde: Auf dem Schulhof wurden Löschfahrzeuge präsentiert und ihre Funktionen erklärt. Selbst löschen: Besonders beliebt war die Mitmachstation, bei der die Kinder mit Kübelspritzen „Brände“ bekämpfen konnten. Zwischendurch gab es eine Frühstückspause, um neue Energie zu tanken, bevor es in die nächste Runde ging. Fokus auf Nachwuchsarbeit und Prävention Auch die Jugendfeuerwehr nutzte den Tag, um sich vorzustellen und Interesse für das Ehrenamt zu wecken. Die Kombination aus Information, praktischen Übungen und direktem Kontakt zu den Einsatzkräften machte den Tag zu einem beeindruckenden Erlebnis. Solche Veranstaltungen sind mehr als nur ein Projekttag: Sie tragen wesentlich zur Gefahrenprävention bei. Kinder lernen frühzeitig, Risiken zu erkennen und im Ernstfall richtig zu handeln – Fähigkeiten, die im Notfall Leben retten können. Eindrucksvoller Abschluss Der Höhepunkt war die gemeinsame Abschlussvorführung auf dem Schulhof: eine kontrollierte Fettexplosion. Eindrucksvoll wurde gezeigt, warum brennendes Fett niemals mit Wasser gelöscht werden sollte. Die meterhohe Stichflamme sorgte für erstaunte Gesichter – und wird den Kindern sicherlich lange in Erinnerung bleiben. Fazit Der Brandschutztag an der Grundschule Kirchhundem verdeutlichte eindrucksvoll, wie wichtig und effektiv moderne Brandschutzerziehung ist. Durch das Engagement der Feuerwehr und die enge Zusammenarbeit mit der Schule wurde ein praxisnahes Lernumfeld geschaffen, das Wissen nicht nur vermittelt, sondern erlebbar macht.

Quelle: Presseportal

Karte für diesen Artikel

nf24