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Brandstiftung in Dortmund

In der Nacht brannten Müllcontainer im Stadtgebiet. Verdächtiger festgenommen mit Feuerzeugen, Betäubungsmitteln und Bargeld. Ermittlungen dauern an.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Laufende Nummer: 0282

In der Nacht vom 31. März auf den 1. April 2026 gab es Brände in mehreren Müllcontainern im Stadtgebiet von Dortmund. Dank aufmerksamer Zeugen konnte die Polizei kurz darauf einen verdächtigen Mann in der Rheinischen Straße festnehmen.

Weitere Brände von Mülltonnen und Containern ereigneten sich in der nördlichen und südwestlichen Innenstadt von Dortmund, unter anderem in der Hohen Straße, der Nordstraße, der Heroldstraße und der Lambachstraße.

Um 00:30 Uhr löschte die Feuerwehr einen brennenden Kunststoff-Müllcontainer in der Rheinischen Straße.

Nach Erkenntnissen hatten aufmerksame Zeugen zuvor verdächtige Beobachtungen gemacht. In der Nähe des Tatorts beobachtete ein Mann die Löscharbeiten der Polizei.

Die Einsatzkräfte nahmen einen 24-jährigen Dortmunder vorläufig fest. Bei der Durchsuchung der Person fanden sie mehrere Feuerzeuge, Betäubungsmittel, zwei Mobiltelefone und einen Bargeldbetrag im vierstelligen Bereich. Alle Gegenstände wurden zur Beweissicherung sichergestellt.

Der Festgenommene musste sich auf der Polizeiwache einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen. Danach wurde er zur Ausnüchterung und zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Polizeigewahrsam gebracht. Es lagen keine besonderen Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft vor.

Es wird geprüft, ob es Zusammenhänge zwischen den Taten gibt, die Ermittlungen dauern an.

Der Dortmunder wird wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz strafrechtlich verfolgt.

Die Polizei bittet um Hinweise von weiteren Zeugen, die an anderen Orten verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Bitte melden Sie sich bei der Kriminalwache der Polizei unter der Telefonnummer 0231/132-7441.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der aufgeklärten Fälle von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023 stieg, blieb die Anzahl der Verdächtigen mit 56.379 relativ konstant. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die die höchste Anzahl von Drogenfällen verzeichneten, zeigt Nordrhein-Westfalen dennoch eine signifikante Zunahme.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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