Am Donnerstag versuchte ein Jugendlicher, zwei Wohncontainer in Menden anzuzünden. Die Polizei prüft politische Motive und bittet um Hinweise.
Brandstiftung in Menden

Menden/Hagen (ost)
Am Donnerstag (22.01.2026) ereignete sich ein Vorfall an einer Kommunalen Unterbringungseinrichtung (KUE) in Menden, bei dem versucht wurde, Feuer zu legen. Augenzeugen sahen gegen 18 Uhr, wie ein junger Mann auf das Gelände an der Franz-Kissing-Straße ging und eine Flüssigkeit vor zwei dort befindlichen Wohncontainern verteilte. Danach versuchte er, die Flüssigkeit anzuzünden. Es blieb jedoch beim Versuch, woraufhin er mit einem Fahrrad davonfuhr.
Da die Polizei nicht ausschließt, dass der Jugendliche politisch motiviert war, hat der Staatsschutz der Hagener Polizei die Ermittlungen übernommen. Die Untersuchungen sind noch im Gange. Hinweise zu verdächtigen Personen oder Beobachtungen können unter der Rufnummer 02331 986 2066 gemeldet werden. (rst)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige, 60 weibliche Verdächtige und 206 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der männlichen Verdächtigen auf 596, die weiblichen Verdächtigen auf 75 und die nicht-deutschen Verdächtigen auf 310. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








