Feuerwehr Ratingen alarmiert, zwei Motorräder verunfallt, drei Schwerverletzte in Kliniken transportiert, umfangreiches Rettungsmittelaufgebot im Einsatz.
Breitscheid: Verkehrsunfall auf Essener Straße

Ratingen (ost)
Am Samstag, dem 08.08.2026, erhielt die Feuerwehr Ratingen gegen 19:45 Uhr einen Notruf über einen schweren Verkehrsunfall auf der Essener Straße im Stadtteil Breitscheid. Als die ersten Einsatzkräfte ankamen, fanden sie zwei Motorräder, die in einen Unfall verwickelt waren. Da die Anzahl der verletzten Personen zunächst unklar war, wurden viele Rettungsfahrzeuge zur Unfallstelle geschickt. Insgesamt waren drei Rettungswagen und drei Notärzte im Einsatz. Die medizinische Versorgung der Verletzten wurde vom Rettungsdienst übernommen. Die Feuerwehr half bei den erforderlichen Maßnahmen vor Ort. Zwei schwer verletzte Personen wurden behandelt und in Krankenhäuser transportiert. Eine Person wurde in die Universitätsklinik Essen gebracht, die andere in die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Duisburg. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle sowie den Start und die Landung des Rettungshubschraubers. An dem Einsatz waren die Berufsfeuerwehr aus beiden Ratinger Standorten sowie die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr aus Lintorf und Breitscheid beteiligt. Auf Seiten des Rettungsdienstes waren mehrere Rettungswagen aus den Städten Ratingen und Heiligenhaus, ein Notarzteinsatzfahrzeug der Feuerwehr Essen sowie das Notarzteinsatzfahrzeug des Kreises Mettmann mit Standort Ratingen beteiligt. Ein Rettungshubschrauber aus Duisburg wurde ebenfalls eingesetzt. Insgesamt waren 27 Einsatzkräfte mit zehn Fahrzeugen und einem Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Polizei war ebenfalls vor Ort und übernahm die Unfallaufnahme nach Abschluss der Rettungsmaßnahmen. Zum entstandenen Sachschaden konnten keine Angaben gemacht werden. Der Einsatz endete für Feuerwehr und Rettungsdienst gegen 22:10 Uhr.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Fälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Fälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








