Die Bundespolizei vollstreckte am Sonntag mehrere Haftbefehle, darunter bei einem 28-jährigen Letten und einer 39-jährigen Griechin.
Bremerhaven: Haftbefehle vollstreckt am Sonntag

Kleve – Kranenburg – Weeze (ost)
Am Sonntagmittag, dem 4. Januar 2026, führte die Bundespolizei Kontrollen bei den Fahrgästen der Buslinie 48 im Rahmen der vorübergehend wieder eingeführten Grenzkontrollen durch. Dabei überprüften sie auch einen 28-jährigen Letten. Bei der Überprüfung der persönlichen Daten in den polizeilichen Datenbanken stellten die Beamten fest, dass der Reisende von drei Staatsanwaltschaften per Haftbefehl gesucht wurde. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hatte den Gesuchten zur Fahndung ausgeschrieben, nachdem er im Jahr 2024 vom Amtsgericht Düsseldorf wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je 15 Euro oder 45 Tagen Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt worden war. Ebenso hatte ihn die Staatsanwaltschaft Hannover gesucht, da das Amtsgericht Hannover ihn im minder schweren Fall wegen Diebstahls mit Waffen zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je 10 Euro oder 90 Tagen Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt hatte. Zusätzlich war er bereits im Jahr 2023 vom Amtsgericht Regensburg wegen erneuten Diebstahls zu einer Geldstrafe von 100 Tagessätzen zu je 20 Euro oder 98 Tagen Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt worden. Dies führte zu einer Gesamtsumme von 5999,42 Euro einschließlich der anfallenden Kosten. Die Bundespolizisten nahmen den Verurteilten fest und informierten ihn über seine drei Haftbefehle. Da der Mann nicht in der Lage war, die geforderte Summe zu bezahlen, brachten ihn die Beamten nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen in die Justizvollzugsanstalt Kleve.
Einige Stunden später führte die Bundespolizei am Flughafen Niederrhein Kontrollen bei den Fluggästen durch, die nach Griechenland fliegen wollten. Dabei überprüften sie auch eine 39-jährige Griechin. Bei der Überprüfung der persönlichen Daten in den polizeilichen Datenbanken stellten die Beamten fest, dass die Reisende von der Staatsanwaltschaft Bremen per Haftbefehl gesucht wurde. Im Jahr 2024 hatte das Amtsgericht Bremerhaven sie wegen Betrugs zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu je 10 Euro oder 15 Tagen Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt. Da die Frau die geforderte Geldsumme bezahlte, durfte sie nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen ihre Reise fortsetzen.
Quelle: Presseportal








