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Breyell: Verhaftung im Reisebus auf der A 61

Die Bundespolizei verhaftet einen gesuchten Rumänen nach Verurteilung wegen Betäubungsmittelvergehen.

Foto: Depositphotos

Kleve – Kempen – Nettetal – Breyell (ost)

Am späten Abend des Mittwochs, den 18. Februar 2026, führte die Bundespolizei im Zuge der temporär wieder eingeführten Grenzkontrollen auf der Autobahn 61 an der Ausfahrt Nettetal – Breyell Kontrollen an Reisenden eines internationalen Reisebusses durch. Dabei wurden auch die persönlichen Daten eines 21-jährigen Rumänen mit den polizeilichen Fahndungssystemen überprüft. Es stellte sich heraus, dass die Staatsanwaltschaft Memmingen ihn zur Fahndung ausgeschrieben hatte. Das Amtsgericht Neu – Ulm hatte den Mann im Jahr 2025 wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je 60 Euro verurteilt. Da der Gesuchte die Geldstrafe von 5400 Euro nicht begleichen konnte, wurde er von der Bundespolizei vor Ort festgenommen und zur Bundespolizeiwache nach Kempen gebracht.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Verurteilte in den frühen Morgenstunden des 19. Februar 2026 in die Justizvollzugsanstalt Moers – Kapellen überführt. Dort wird er die Ersatzfreiheitsstrafe von 45 Tagen antreten müssen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch nur geringfügig von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367 und stieg im Jahr 2023 auf 57879. Davon waren 2022 49610 männliche Verdächtige und 6757 weibliche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der männlichen Verdächtigen auf 51099 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen auf 6780. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023, wobei insgesamt 73917 Fälle verzeichnet wurden.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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