Opel-Fahrer ignoriert Anhaltezeichen, flieht über Tankstellengelände, wird gestoppt und festgenommen.
Brilon: Autofahrer und Beifahrer fliehen zu Fuß vor Polizei

Bielefeld (ost)
Autobahnpolizisten in Bielefeld auf der BAB 33 in Richtung Brilon entdeckten am Donnerstagnachmittag, dem 05.02.2026, einen Opel mit Mercedes-Kennzeichen, der von einem 43-jährigen Fahrer ohne Fahrerlaubnis gefahren wurde und unter dem Verdacht stand, unter Drogeneinfluss zu stehen. Im Opel wurde eine geringe Menge vermutlich illegaler Substanzen beim 39-jährigen Beifahrer entdeckt. Eine PTB-Pistole wurde im verlassenen Opel gefunden und beschlagnahmt.
Um 16:35 Uhr versuchten die Autobahnpolizisten den Opel an der Anschlussstelle Paderborn Zentrum zu stoppen. Der Fahrer des Opel ignorierte die Anhaltesignale und fuhr unvermindert weiter. An der Abfahrt Paderborn-Mönkeloh verließ der Opel die Autobahn, kehrte nach einer Fahrt über ein Tankstellengelände zurück und fuhr in Richtung Brilon weiter.
An der Anschlussstelle Paderborn-Borchen wechselte der Fahrer die Fahrbahn und fuhr in Richtung Osnabrück weiter. Aufgrund der erhöhten Geschwindigkeit und des Überholens mehrerer Lkw über den Standstreifen beschlossen die Streifenwagen, den Opel nicht weiter zu verfolgen.
Weitere Autobahnpolizisten in einem getarnten Streifenwagen, die zur Unterstützung unterwegs waren, sahen den gesuchten Opel an der Abfahrt Paderborn-Zentrum auf die B 64 abbiegen. Der Fahrer und Beifahrer verließen das Fahrzeug am Frankfurter Weg. Die Polizei stoppte die beiden Paderborner im Bereich der Straße Balhorner Feld. Die weiteren Ermittlungen zu dieser als illegales Autorennen eingestuften Fahrt, Urkundenfälschung und anderen Verstößen wurden auf der Wache der Kreispolizeibehörde Paderborn und durch Paderborner Ermittler durchgeführt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen lag im Jahr 2022 bei 56.367, während es im Jahr 2023 57.879 Verdächtige gab. Von diesen Verdächtigen waren 49.610 männlich, 6.757 weiblich und 16.655 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region mit den meisten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 73.917 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








