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Brilon: Verkehrsunfall auf A33, Beifahrer außer Lebensgefahr

Drei PKW-Insassen schwer verletzt, Unfallursache wird untersucht. Ausfahrt Bielefeld-Senne gesperrt für Spurensicherung.

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

HC/ Bielefeld- BAB 33- Senne- Am Montagabend, dem 01.06.2026, ereignete sich in der Abfahrt der A 33 ein Verkehrsunfall, bei dem drei PKW-Insassen schwere Verletzungen erlitten und der Beifahrer lebensgefährlich verletzt wurde. Der Beifahrer befindet sich mittlerweile außer Lebensgefahr.

Nach den aktuellen Informationen fuhr eine 18-jährige Bielefelderin gegen 21:25 Uhr mit ihrem Mercedes A180 auf dem rechten Fahrstreifen der A 33 in Richtung Brilon. Im Auto saßen auf dem Beifahrersitz ein 16-jähriger Bielefelder sowie auf der Rückbank ein 16-jähriger und ein 17-jähriger Bielefelder.

An der Ausfahrt Bielefeld-Senne beabsichtigte die 18-Jährige, die Autobahn zu verlassen. Sie bremste stark ab und lenkte nach rechts. Dabei verlor sie die Kontrolle über das Auto, das gegen die linke Seitenschutzplanke prallte. Der Wagen durchbrach das Sichtdreieck, überschlug sich, stieß gegen die Schutzplanke der Auffahrt, drehte sich und kam im Graben rechtsseitig der Auffahrt zum Stehen. Der 16-jährige auf der Rücksitzbank wurde dabei aus dem Auto geschleudert. Der 16-jährige Beifahrer und der 17-Jährige wurden im Auto eingeklemmt und mussten von den Rettungskräften befreit werden.

Alle Insassen erlitten schwere Verletzungen und wurden nach der Erstversorgung am Unfallort in Krankenhäuser gebracht.

Der Mercedes war nicht mehr fahrbereit und wurde von einem Abschleppunternehmen geborgen und abtransportiert. Der Sachschaden wird auf 20000 Euro geschätzt. Das Verkehrsunfallaufnahme-Team der Polizei Paderborn kam zur Unfallstelle, um Spuren zu sichern.

Während der Unfallaufnahme war die Ausfahrt der Anschlussstelle Bielefeld-Senne von etwa 22:00 Uhr bis 00:20 Uhr gesperrt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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