Ein 23-jähriger Fahrer verursachte einen Unfall auf dem Ostwestfalendamm, bei dem zwei Personen verletzt wurden. Die Fahrbahn musste gesperrt werden und es entstand ein Sachschaden von 45000 Euro.
Brilon: Verletzte nach Unfall im Feierabendverkehr

Bielefeld (ost)
HC/ Bielefeld-Brackwede- Nach einem Unfall am Donnerstag, 19.02.2026, mit zwei Verletzten, kam es auf dem Ostwestfalendamm, zwischen Südring und BAB, zu Behinderungen des Feierabendverkehrs.
Ein 23-jähriger Fahrer aus Espelkamp war gegen 16:10 Uhr mit seinem Ford Transit auf dem rechten Fahrstreifen des Ostwestfalendamms in Richtung BAB 33 unterwegs. Beim Übergang zur BAB 33 wollte er trotz durchgezogener Linie nach rechts auf die baulich getrennte Fahrspur in Richtung der BAB 33 Richtung Osnabrück wechseln. Dabei kollidierte das Fahrzeug mit dem Anpralldämpfer und wurde auf die Fahrbahn zurückgeschleudert. Ein 20-jähriger Fahrer aus Warburg, der auf dem rechten Fahrstreifen mit seinem Skoda Octavia unterwegs war, konnte dem Transit nicht mehr ausweichen. Durch den Zusammenstoß schleuderte der Skoda nach links in die Mittelschutzplanke und kam dort zum Stillstand. Beide Fahrer erlitten leichte Verletzungen, die von Rettungskräften behandelt wurden.
Während der Unfallaufnahme war die Fahrbahn in Richtung Auffahrt BAB 33 Richtung Brilon bis 17:30 Uhr gesperrt. Der Verkehr wurde über die rechtsseitige Umleitung in Richtung BAB geleitet.
Der Sachschaden an den Fahrzeugen betrug etwa 45000 Euro. Ein Abschleppunternehmen brachte die nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge weg. Die ausgelaufenen Betriebsflüssigkeiten wurden von der Feuerwehr abgestreut.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 auf Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








