Ein Pkw kollidierte mit der Fahrbahnbegrenzung, Verletzte wurden vor Ort behandelt, Verkehr wurde einspurig geleitet.
Bruckhausen: Verkehrsunfall auf der BAB 3

Hünxe (ost)
Am 11. April 2026 um 20:33 Uhr wurden die Einheiten Hünxe, Bruckhausen und Drevenack mit dem Einsatzstichwort „Person eingeklemmt“ auf die BAB 3 in Fahrtrichtung Oberhausen alarmiert. Aufgrund der anfänglich unklaren Situation wurden neben der Autobahnpolizei auch drei Rettungswagen und zwei Notärzte alarmiert.
An der Unfallstelle geriet ein Auto ins Schleudern und kollidierte mit der mittleren Fahrbahnbegrenzung. Zum Glück konnten die drei Insassen das Fahrzeug noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte eigenständig verlassen. Die Unfallstelle wurde gemeinsam mit der Autobahnpolizei gegen den Verkehr abgesichert, beleuchtet und der Brandschutz sichergestellt. Der Rettungsdienst versorgte drei leicht verletzte Personen vor Ort.
Da es sich um ein Elektrofahrzeug handelte, wurde sowohl das 12-Volt-System als auch das Hochvoltsystem stromlos geschaltet. Aufgrund der Verformung musste die Motorhaube mit einem hydraulischen Rettungsgerät geöffnet werden.
Durch den Zusammenstoß mit der Mittelleitplanke wurden Teile auf die Gegenfahrbahn in Richtung Niederlande geschleudert. Zwei Autos kollidierten mit den Teilen, wodurch Betriebsmittel austraten. Die Feuerwehr Hünxe sicherte die Unfallstelle ab und übergab diesen Abschnitt dann an die Feuerwehr Dinslaken.
Während der Rettungsmaßnahmen leitete die Polizei den Verkehr an beiden Unfallstellen einspurig vorbei, was zu einem Rückstau führte. Der Einsatz dauerte etwa eine Stunde.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








