Eine 68-jährige Brüggenerin wurde Opfer eines Betrugs, als ein Unbekannter sich als Bankmitarbeiter ausgab und einen fünfstelligen Betrag erbeutete.
Brüggen: Betrug durch falschen Bankmitarbeiter

Brüggen (ost)
Am Dienstag, dem 15. September 2026, wurde eine 68-jährige Frau aus Brüggen gegen 13 Uhr von einem unbekannten Anrufer kontaktiert, der angab, ein Mitarbeiter der Volksbank zu sein. Er informierte sie darüber, dass eine Transaktion über einen großen Geldbetrag von ihrem Konto getätigt wurde. Nachdem die Dame erklärte, dass sie diese Transaktion nicht autorisiert hatte, wurde sie angewiesen, die Fernwartungssoftware “AnyDesk” auf ihrem Computer zu installieren. Durch die Nutzung des Programms erlangte der Fremde Zugriff auf den Computer und loggte sich anschließend auch in das Online-Banking der Frau ein. Dabei konnte er einen Geldbetrag im fünfstelligen Bereich erbeuten. Am nächsten Tag kontaktierte die Dame ihre Bank und erfuhr, dass sie Opfer eines Betrugs geworden war. Noch am selben Tag versuchte der Unbekannte erneut, sie telefonisch zu erreichen. Er behauptete, dass ein weiteres Konto betroffen sei. Nachdem die Frau seinen Anweisungen nicht folgte, beendete der Anrufer das Gespräch. /rb ()
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 29.667 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 21.181 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 7.667 im Jahr 2022 auf 8.126 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 6.623 im Jahr 2022 auf 7.062 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 4.478 männlich, 2.145 weiblich und 2.072 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22.125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 29.667 | 21.181 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.667 | 8.126 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.623 | 7.062 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 4.478 | 4.726 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.145 | 2.336 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.072 | 2.159 |
Quelle: Bundeskriminalamt








