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Brüggen: Motorradunfall mit Flucht

Ein junger Mann verunfallt mit gestohlenem Motorrad und flüchtet. Polizei identifiziert ihn später als 23-jährigen Tönisvorster.

Foto: unsplash

Brüggen (ost)

Am Abend des Donnerstags verunglückte ein junger Mann mit einem gestohlenen Motorrad. Er floh, aber die Polizei konnte seine Identität feststellen. Gegen 19:30 Uhr wurden Polizeieinsatzkräfte zu einem Unfall in der Happelter Heide gerufen. Ein Zeuge entdeckte ein Motorrad, das in einem Graben lag. Von dem Fahrer oder der Fahrerin fehlte jedoch jede Spur. Kurz nachdem die Einsatzkräfte ankamen, hielt eine Zeugin an der Unfallstelle an. Die 66-jährige Frau aus Nettetal berichtete, dass sie gegen 19:15 Uhr von einem befestigten Feldweg in der Nähe des Unfallorts gefahren sei. Dort habe ein junger Mann plötzlich ihre Autotür geöffnet und gefragt, ob sie ihn nach Brüggen bringen könne. Der junge Mann humpelte und hielt einen Motorradhelm in der Hand. Die Frau sah auch das verunglückte Motorrad. Sie war überfordert, wollte aber helfen und brachte den Mann zur gewünschten Adresse in Brüggen. Danach kehrte sie zur Unfallstelle zurück und informierte die Polizei. Durch weitere Untersuchungen konnte die Polizei den vermutlichen Motorradfahrer identifizieren. Es handelt sich um einen 23-jährigen Mann aus Tönisvorst. Vermutlich war er aus der Richtung Genrohe kommend auf der Happelter Heide in Richtung Boisheim unterwegs. Aus unbekannten Gründen kam er nach rechts von der Straße ab und blieb in einem Graben zwischen zwei Bäumen liegen. Die angebrachten Kennzeichen am Motorrad gehörten nicht zu dem Fahrzeug. Außerdem stimmte die Städtekennung auf den Kennzeichen nicht mit der Stempelplakette überein. Bei der Überprüfung stellte die Polizei fest, dass das Motorrad nach einem Diebstahl zur Fahndung ausgeschrieben ist. Die Ermittlungen zu dem Unfall dauern an. /jk (902)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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