Polizeikontrollen im Rhein-Erft-Kreis ergaben sechs Fahrzeugführer unter Drogenverdacht. Blutproben wurden angeordnet und Weiterfahrt untersagt.
Brühl: E-Scooterfahrer und Autofahrer unter Betäubungsmitteleinfluss

Rhein-Erft-Kreis (ost)
Tests zeigen Reaktion auf Marihuana, Amphetamin und Kokain
Beamte der Polizei haben bei routinemäßigen Verkehrskontrollen im Rhein-Erft-Kreis am Mittwoch (4. März) und in der Nacht zum Donnerstag (5. März) sechs Fahrer aus dem Verkehr gezogen und überprüft. Diese Männer werden verdächtigt, unter dem Einfluss von Drogen mit ihren Autos und E-Scootern gefahren zu sein.
Um 14 Uhr überprüften Polizisten in Brühl den Fahrer (42) eines Daimlers auf der Römerstraße. Das auffällige Verhalten des Mannes deutete darauf hin, dass er Drogen konsumiert haben könnte. Ein freiwilliger Vortest ergab ein positives Ergebnis für den Konsum von Amphetaminen. Auf Anweisung entnahm ein Arzt eine Blutprobe bei dem 42-Jährigen.
In Kerpen, Hürth und Wesseling wurden mehrere E-Scooter-Fahrer von Streifenteams kontrolliert. In vier Fällen wiesen Tests den Konsum von Drogen nach. In Kerpen zeigte der Vortest mehrere positive Ergebnisse für Marihuana, Amphetamin und Kokain. Die Polizisten ordneten die Entnahme einer Blutprobe bei den Fahrern an und untersagten anschließend die Weiterfahrt.
Während einer routinemäßigen Verkehrskontrolle in der Nacht zum Donnerstag in Hürth-Efferen überprüften Polizisten einen 22-jährigen Fahrer eines Dacia. Auch bei ihm ergab der Vortest ein positives Ergebnis für Kokain. Die Beamten ordneten die Entnahme einer Blutprobe an und untersagten die Weiterfahrt.
In allen Fällen leiteten die Polizeibeamten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. (hw)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. In Nordrhein-Westfalen wurden 2023 insgesamt 57879 Verdächtige ermittelt, darunter 51099 Männer, 6780 Frauen und 18722 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








