Täter schnitten Loch in Zaun und schlugen Fensterscheibe ein. Polizei sucht dringend Zeugen für den Vorfall.
Brühl: Einbrecher erbeuten zwei Sättel

Brühl (ost)
Einbrecher schnitten ein Loch in den Zaun und zertrümmerten eine Fensterscheibe
Am Donnerstagmorgen (1. Mai) bemerkte ein 46-Jähriger in Brühl-Badorf den Einbruch in sein Haus und verständigte sofort die Polizei. Nach aktuellen Informationen fehlen zwei Sättel und eine Wärmebildkamera.
Die Ermittler des Kriminalkommissariats 13 haben die Untersuchungen aufgenommen und suchen Zeugen, die Informationen zu dem Vorfall geben können. Besonders interessiert die Beamten, wo sich die beiden gestohlenen Sättel befinden und wo sie möglicherweise zum Verkauf angeboten wurden. Hinweise werden von den Ermittlern unter der Telefonnummer 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegengenommen.
Um 8.30 Uhr alarmierte der Bewohner des Hauses am Lenterbachsweg die Polizei, nachdem er den Einbruch bemerkt hatte. Er berichtete den hinzugerufenen Beamten, dass am Vorabend (30. April) um 23 Uhr noch alles intakt gewesen sei. Nach ersten Ermittlungen schnitten die Täter ein Loch in den Zaun und gelangten so auf das Grundstück. Danach sollen sie die Scheibe eines Zimmers eingeschlagen und dann in das Gebäude eingedrungen sein. Mit den gestohlenen Sätteln und der Kamera seien sie in unbekannte Richtung geflohen.
Die Polizeibeamten sicherten die Spuren am Tatort und erstatteten Anzeige. Die Ermittlungen zu dem Fall sind noch im Gange. (he)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsrate in Nordrhein-Westfalen stieg zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls gestiegen ist (von 3.385 auf 3.616), stieg auch die Anzahl der Verdächtigen von 2.789 auf 3.069. Darunter waren 2.344 männliche Verdächtige, 445 weibliche Verdächtige und 1.196 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen auf 1.451. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








