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Brühl: Polizeieinsätze am Karnevalsdienstag

Polizeikräfte hatten insgesamt vier Einsätze mit Bezug zu Karneval im Rhein-Erft-Kreis, darunter Platzverweis und Taschendiebstähle. Über 100 Verkehrskontrollen wurden durchgeführt.

Foto: Depositphotos

Rhein-Erft-Kreis (ost)

Polizeieinsätze im Zusammenhang mit Karneval

Zwischen Dienstag (12. Februar) um 9 Uhr und Mittwoch (17. Februar) um 6 Uhr haben Polizeikräfte gemäß aktuellen Informationen insgesamt vier Einsätze im gesamten Rhein-Erft-Kreis im Zusammenhang mit Karneval durchgeführt. Dabei wurde ein Platzverweis erteilt und zwei Strafanzeigen wegen Taschendiebstahls erstellt. Darüber hinaus wurden mehr als 100 Verkehrsteilnehmer kontrolliert. Von Weiberfastnacht (12. Februar) bis Dienstag begleiteten Polizeikräfte mehr als 80 Umzüge im Rhein-Erft-Kreis.

In Brühl wurde am Dienstag zwischen 12 Uhr und 12.30 Uhr angeblich die Geldbörse einer 81-jährigen Frau gestohlen. Gegen 12 Uhr hatte sie noch in einem Geschäft in der Uhlstraße bezahlt. Gegen 14 Uhr bemerkte sie das Fehlen ihres Geldbeutels, als sie erneut etwas kaufen wollte.

Zwischen 17 Uhr und 17.30 Uhr sollen Diebe die Tasche einer 80-jährigen Frau aus Pulheim gestohlen haben. Die Geschädigte stand am Nordring beim Karnevalszug, als Unbekannte angeblich ihre Tasche samt Inhalt gestohlen haben sollen.

Beide Geschädigten erstatteten Anzeige auf einer Polizeiwache. Hinweise nehmen die Ermittler des Kriminalkommissariats 23 und 21 unter der Rufnummer 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegen.

Am Dienstagabend kontrollierten Polizeikräfte gegen 20.50 Uhr einen Autofahrer (35) in Brühl im Bereich der Kaiserstraße. Bei der Kontrolle fielen den Beamten die glasigen Augen und zittrigen Hände des 35-Jährigen auf. Ein Drogenvortest ergab ein positives Ergebnis auf Kokain und Cannabis. Ein Arzt entnahm auf der Polizeiwache eine Blutprobe. Zudem wurde ein verbotenes Klappmesser bei dem Beschuldigten festgestellt und sichergestellt. Die Beamten erstatteten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Verdachts des Fahrens unter Drogeneinfluss sowie eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Die genannten Zahlen können sich noch ändern. Die Auflistungen erfolgen unter dem Vorbehalt, dass weitere Anzeigen bei der Polizei Rhein-Erft-Kreis eingehen können oder dass Delikte im Zuge der Ermittlungen anders bewertet werden müssen. Eine abschließende Bewertung ist oft erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich. (sc)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63.352 auf 65.532. Die Anzahl der Verdächtigen lag im Jahr 2022 bei 56.367, während es im Jahr 2023 57.879 Verdächtige gab. Von diesen Verdächtigen waren 49.610 männlich und 6.757 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 73.917 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Drogenraten in Deutschland ist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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