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Brühl: Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss

Zeuge stoppt Rollerfahrer nach Unfall in Brühl-Vochem. Fahrer (64) flüchtet zu Fuß vor Polizei, leistet bei Blutprobe Widerstand.

Foto: Depositphotos

Brühl (ost)

Augenzeuge stoppt Rollerfahrer

Am Samstagabend (19. September) hat ein aufmerksamer Zeuge die Polizei in Brühl-Vochem alarmiert, weil ein Rollerfahrer (64) in einen Verkehrsunfall verwickelt war und unter Alkoholeinfluss stand.

Um etwa 20.15 Uhr meldete der Zeuge einen Unfall mit einem Roller in der Stiftstraße. Der Fahrer (64) war gestürzt, dann aufgestanden und hatte versucht, seinen Roller erneut zu starten. Der Zeuge nahm daraufhin den Schlüssel des Rollers an sich, um den Fahrer am Weiterfahren zu hindern, und alarmierte die Polizei. Der 64-Jährige flüchtete daraufhin zu Fuß in Richtung eines Friedhofs. Der Zeuge folgte ihm bis zum Eintreffen der Polizei.

Bei der Ankunft der Einsatzkräfte lag der Rollerfahrer auf einer Wiese. Während der folgenden Kontrolle sprach der Mann undeutlich und konnte nicht mehr alleine stehen. Die Polizeibeamten ordneten eine Blutprobe an, die von einem Arzt auf der Wache entnommen wurde. Bei der Blutentnahme leistete der 64-Jährige Widerstand.

Es wurden mehrere Anzeigen gegen den Rollerfahrer erstellt. Die Beamtinnen und Beamten des Verkehrskommissariats haben die Ermittlungen aufgenommen.

Alkohol und Drogen beeinträchtigen die Fahrtüchtigkeit. Wer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss fährt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Beeinträchtigungen, Koordinationsprobleme oder verminderte Reaktionszeiten können Folgen von Alkohol- und Drogenkonsum sein und unter Umständen zu schweren Verkehrsunfällen führen. E-Scooter sind Elektrokleinstfahrzeuge, für deren Nutzung die gleichen Regeln in Bezug auf Alkohol- und Drogenkonsum gelten wie für andere Fahrzeuge, zum Beispiel Autos. Das Fahren von E-Scootern im öffentlichen Verkehr unter Alkohol- oder Drogeneinfluss führt daher in der Regel zu entsprechenden Ermittlungsverfahren. (rei)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56367 auf 57879, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 49610 auf 51099 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 6757 auf 6780 blieb. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73917 – bleibt Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Drogenraten.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% der Gesamtanzahl ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Tote, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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