Die Polizei Köln entdeckte bei einer Durchsuchung 650 Gramm Heroin, 3000 Euro Bargeld und 100 Handtaschen in Umzugskartons. Der mutmaßliche Drogendealer wurde festgenommen und soll vor den Haftrichter.
Buchheim: Umfangreicher Drogenfund bei Wohnungsdurchsuchung

Köln (ost)
Am Donnerstagnachmittag (26. Februar) führte die Polizei Köln richterliche Durchsuchungsbeschlüsse in den Wohnungen eines 45-jährigen Drogenkonsumenten in der Ankerstraße und seines 32-jährigen mutmaßlichen Dealers in Buchheim durch. Im Wohnsitz des Dealers in der Wichheimer Straße beschlagnahmten die Einsatzkräfte unter anderem etwa 650 Gramm Heroin, Feinwaagen, knapp 3000 Euro in bar und ungefähr 100 in Umzugskartons verpackte Handtaschen.
Der 32-Jährige wurde von den Polizisten festgenommen und soll einem Haftrichter vorgeführt werden.
Bei einem Schwerpunkteinsatz gegen die Drogenkriminalität im Brennpunktbereich Neumarkt wurden die beiden Verdächtigen von Zivilpolizisten gegen 14.20 Uhr am Appellhofplatz kontrolliert. In der Kleidung des älteren Mannes wurden unter anderem acht Konsumeinheiten Heroin und ein Crackstein gefunden. Den Ermittlungen zufolge hatte der 45-Jährige die Betäubungsmittel kurz zuvor von dem Dealer erworben. Auch er wird nun in einem Strafverfahren zur Rechenschaft gezogen. (cg/al)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56367 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, während es 51099 Männer und 6780 Frauen im Jahr 2023 waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Trotz des Anstiegs liegen die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen immer noch unter denen der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Fällen im Jahr 2023, die 73917 Fälle verzeichnete.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








