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Bückeburg: Falschfahrer verursacht Unfall, Polizei sucht Zeugen

Ein Falschfahrer löste einen Auffahrunfall aus, bei dem eine Person schwer verletzt wurde. Die Polizei bittet um Hinweise zum roten Kleinwagen.

Eine Opel-Fahrerin erlitt bei dem von einem Falschfahrer ausgelösten Unfall schwere Verletzungen. Foto: Polizei Minden-Lübbecke
Foto: Presseportal.de

Minden (ost)

Am Samstagmittag ereignete sich auf der B65 in Minden-Meißen ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Ein Falschfahrer war offenbar der Auslöser für den Auffahrunfall auf der autobahnähnlich ausgebauten Bundesstraße, als er in Richtung Porta Westfalica-Barkhausen fuhr, obwohl die Richtungsfahrbahn Bückeburg war.

Es wird angenommen, dass der Falschfahrer gegen 12.15 Uhr mit einem roten Kleinwagen auf der B65 unterwegs war. Als ihm in Höhe der Auf- und Abfahrt zur B482 drei PKW entgegenkamen, die den linken Fahrstreifen in Richtung Bückeburg befuhren, kam es zu Gefahrenbremsungen und einem Auffahrunfall. Der Falschfahrer passierte die Unfallstelle, kehrte um und verließ die B65 über die Abfahrt zur B482 in Richtung Porta.

Die 19-jährige Fahrerin eines Opel erlitt bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen und musste ins Johannes-Wesling-Klinikum gebracht werden. Die anderen Beteiligten blieben unverletzt. Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme durch ein spezialisiertes Team wurden die Fahrspuren der B65 in Richtung Bückeburg vorübergehend voll gesperrt.

Die Fahndung nach dem geflüchteten Falschfahrer verlief negativ, trotz eingehender Notrufe. Die Polizei bittet daher mögliche Zeugen, die den roten Kleinwagen zur Unfallzeit im Bereich der B65 oder der B482 gesehen haben, sich zu melden. Hinweise werden unter der Rufnummer (0571) 8866-0 entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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