In der Nacht zu Sonntag wurde ein Mann auf einem E-Scooter mit Alkohol am Steuer kontrolliert. Die Polizei ordnete eine Blutprobe an und stellte seinen Führerschein sicher.
Bünde: Fahren unter Alkoholeinfluss

Bünde (ost)
In der Nacht zum Sonntag (09.08.) auf dem Weg zu einem Einsatz, bei dem es zu einer Körperverletzung kam, trafen Polizeibeamte den 51-jährigen Angreifer auf einem E-Scooter an der Steinbreede. Zuvor war der Mann mit einem solchen Roller vom Ort des Streits geflohen und konnte nun von Beamten der Polizei Herford kontrolliert werden. Der Mann zeigte deutliche Anzeichen von Alkoholeinfluss und verhielt sich wenig kooperativ gegenüber den Polizisten. Ein Richter ordnete schließlich die Entnahme einer Blutprobe durch einen Arzt an, da der Verdacht besteht, dass der Mann unter Alkoholeinfluss ein Kraftfahrzeug (in diesem Fall den E-Scooter) gefahren ist. Die Polizei weist darauf hin, dass eine solche Trunkenheitsfahrt Auswirkungen auf die Fahrerlaubnis für andere Fahrzeuge wie z.B. PKWs haben kann. In diesem Fall wurde der Führerschein des Mannes eingezogen und die Weiterfahrt mit Kraftfahrzeugen untersagt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 63.352 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 56.367, darunter 49.610 Männer, 6.757 Frauen und 16.655 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 57.879, darunter 51.099 Männer, 6.780 Frauen und 18.722 nicht-deutsche Verdächtige. Nordrhein-Westfalen verzeichnete somit im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit insgesamt 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








