Ein 34-Jähriger filmte sich betrunken am Steuer und veröffentlichte das Video live. Die Polizei reagierte auf Hinweise von Zeugen und stellte den Fahrer im Halteverbot fest.
Bünde: Trunkenheitsfahrt live im Internet übertragen

Bünde (ost)
(hd) Am Donnerstagmittag (12.03.2026) um 11:40 Uhr fuhr ein 34-jähriger Mann aus Bünde mit seinem VW Polo auf der Straße Zum Stellwerk in Bünde. Währenddessen filmte er sich selbst. Das Video wurde live über ein soziales Netzwerk veröffentlicht. Das Problem war, dass der Fahrer offensichtlich betrunken war. Personen, die das Video sahen, informierten die Polizei. Ein Streifenwagen der Polizei Bünde entdeckte schließlich das Fahrzeug, das unerlaubt im absoluten Halteverbot stand. Der betrunkene Fahrer war mittlerweile auf den Beifahrersitz gewechselt. Aufgrund des Videos bestand kein Zweifel an seiner Fahrereigenschaft. Der Mann aus Bünde wurde mit dem entsprechenden Vorwurf konfrontiert. Eine Blutprobe wurde angeordnet. Nun muss sich der 34-Jährige wegen Trunkenheit am Steuer verantworten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der aufgeklärten Fälle von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023 gestiegen ist, bleibt die Gesamtzahl der Verdächtigen mit 57.879 hoch. Davon waren 51.099 männlich, 6.780 weiblich und 18.722 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Drogenfälle mit 73.917.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen sind zwischen 2022 und 2023 leicht gesunken. Im Jahr 2022 wurden 29667 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 21181 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 7667 auf 8126 an. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 6623 auf 7062, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 4726 höher war als die der weiblichen Verdächtigen mit 2336. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen betrug 2022 2072 und stieg 2023 auf 2159. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 mit 22125 die meisten registrierten Fälle von Cyberkriminalität in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 29.667 | 21.181 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.667 | 8.126 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.623 | 7.062 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 4.478 | 4.726 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.145 | 2.336 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.072 | 2.159 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637365 Unfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Unfälle aus, was 2,13% ausmacht. Es gab 3764 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Bezogen auf die Ortslage gab es 55296 Unfälle innerorts (8,68%), 17437 außerorts (2,74%) und 6889 auf Autobahnen (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten 11172 und die Leichtverletzten 68000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








