Ein 20-jähriger Autofahrer geriet aufgrund von Starkregen ins Schleudern und kollidierte auf der L776 mit mehreren Fahrzeugen, mehrere Personen wurden verletzt.
Büren: Verkehrsunfall mit Verletzten durch Aquaplaning
33154 Salzkotten (ost)
Am Samstag, dem 30.08.2025 gegen 13:40 Uhr ereignete sich ein Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten. Ein junger Mann aus Büren verlor aufgrund von Starkregen die Kontrolle über seinen Mercedes Benz auf der L776. Der 20-Jährige fuhr mit einem 19-jährigen Beifahrer von der B1 in südlicher Richtung. Aufgrund von Aquaplaning geriet das Fahrzeug ins Schleudern und drehte sich in den Gegenverkehr. In diesem Abschnitt gab es keine bauliche Trennung der Fahrbahnen. Zuerst kollidierte das Auto auf der Gegenfahrbahn mit einem entgegenkommenden Kia aus Luxemburg, der von einem 29-jährigen Mann gefahren wurde, der unverletzt blieb. Dann stieß der Mercedes mit einem entgegenkommenden Skoda aus dem Kreis Lippe zusammen, besetzt mit fünf Personen. Der 30-jährige Fahrer und zwei weitere Mitfahrer im Alter von 18 und 20 Jahren sowie eine 16-jährige Mitfahrerin wurden leicht verletzt. Eine 17-jährige Mitfahrerin aus Blomberg wurde schwer verletzt und schwebte in akuter Lebensgefahr. Eine weitere Kia-Fahrerin aus Büren, die in den Unfall verwickelt war, wurde ebenfalls leicht verletzt.
Die Unfallstelle blieb bis etwa 17:20 Uhr für die Unfallaufnahme voll gesperrt. Das Verkehrsunfallaufnahmeteam der Kreispolizeibehörde Paderborn war an den Ermittlungen beteiligt. Alle vier Fahrzeuge mussten von der Unfallstelle abgeschleppt werden, wobei erheblicher Sachschaden entstand. Die Verletzten wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl ausmacht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% entspricht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts ohne Autobahnen 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
2023 | |
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Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
Ortslage – innerorts | 55.296 |
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
Getötete | 450 |
Schwerverletzte | 11.172 |
Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)