Am Sonntagnachmittag wurde ein Jugendlicher Opfer eines Raubüberfalls. Die Polizei sucht Zeugen für den Vorfall in Büren-Wewelsburg.
Büren-Wewelsburg: Zeugen zu versuchtem Straßenraub gesucht

Büren-Wewelsburg (ost)
Am Sonntagnachmittag, dem 12. Juni, wurde ein 17-Jähriger an der Lange Straße in Büren-Wewelsburg Opfer eines versuchten Raubüberfalls, bei dem die vermeintlichen Täter ihn leicht verletzten. Es werden Zeugen gesucht.
Der Jugendliche hob gegen 16.20 Uhr Bargeld an einem Geldautomaten in der Bankfiliale ab. Danach begab er sich auf dem Gehweg in Richtung Böddeker Straße. Kurz hinter der Filiale parkte ein Auto am Straßenrand, aus dem drei Männer ausstiegen. Einer von ihnen forderte ihn unter Androhung von Gewalt auf, Geld herauszugeben. Als er kein Geld übergab, schlug ein anderer ihm mit der Faust in die Rippen und ins Gesicht. Der 17-Jährige lief dann links in eine benachbarte Straße, die für den Verkehr gesperrt war. Die drei Verdächtigen folgten ihm kurz in ihrem Wagen, bevor sie in unbekannte Richtung flüchteten. Der Jugendliche informierte seinen Vater, der die Polizei alarmierte. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus in Paderborn.
Das Auto war ein grauer BMW mit einem Paderborner Kennzeichen. In der Mitte befand sich ein einzelner Buchstabe, möglicherweise ein “E”. Der 17-Jährige schätzte die drei Männer auf Anfang 20 und etwa 1,80 Meter groß. Der Verdächtige, der mit Gewalt drohte, hatte dunkelbraune Haare, trug ein rosa Poloshirt und eine blaue Jeans. Der Verdächtige, der zugeschlagen hat, hatte schwarze Haare und trug ein schwarzes T-Shirt mit der Aufschrift “Under Amour” sowie eine schwarze Jeans. Der Fahrer hatte schwarze Haare, trug ein schwarzes T-Shirt der Marke “Adidas” und eine dunkelblaue Jeans.
Es werden Zeugen gesucht. Personen, die Hinweise zu den Tätern oder dem Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05251 306-0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen verzeichnet, was 0,59% entspricht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








