Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Buisdorf: Brand in leerstehendem Haus, Polizei sucht Zeugenhinweise

Feuerwehr und Polizei wurden über einen Brand informiert. Personen befanden sich nicht mehr im Gebäude, Zeuge beobachtete Verdächtige.

Foto: Unsplash

Sankt Augustin (ost)

Am Montagabend (20. April) gegen 20:20 Uhr erhielten die Feuerwehr und die Polizei Kenntnis von einem Brand in einem unbewohnten Wohnhaus in der Frankfurter Straße im Ortsteil Buisdorf in Sankt Augustin. Als die Rettungskräfte eintrafen, war bereits Rauchentwicklung im Bereich des Gebäudes zu sehen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich keine Personen mehr im Haus.

Die Feuerwehr begann sofort mit den Löscharbeiten. Die Polizei sperrte die Frankfurter Straße an den Einmündungen „Am Rosenhain“ und Hauptstraße ab und leitete den Verkehr um. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde der Brandort von der Polizei beschlagnahmt.

Ein 20-jähriger Zeuge, der den Brand gemeldet hatte, berichtete, dass er kurz zuvor zwei Männer beobachtet hatte, die das verfallene Haus verlassen hatten. Danach seien sie über den Grundstückszaun geklettert und geflohen. Da der Zeuge vermutete, dass sich noch weitere Personen im Gebäude aufhalten könnten, versuchte er das Haus zu durchsuchen. Aufgrund des starken Rauchs musste er jedoch abbrechen. Der 20-Jährige wurde mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Die beiden beschriebenen Verdächtigen sollen zwischen 16 und 22 Jahren alt gewesen sein und eine Größe von 175 bis 180 cm gehabt haben. Beide hatten schwarze Haare. Einer von ihnen trug einen Bart. Außerdem hatten sie einen E-Scooter bei sich.

Ob sie in Verbindung mit dem Brand stehen, wird von der Kriminalpolizei untersucht.

Da zumindest fahrlässige Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden kann, hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise zu den beschriebenen Personen oder verdächtigen Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Brand nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02241 541-3321 entgegen. (Re)

Quelle: Presseportal

Karte für diesen Artikel

nf24