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Bundespolizei nimmt Frau am Flughafen Dortmund fest

Die 45-Jährige wurde am Mittwochmittag (4. November) gegen 11:50 Uhr kontrolliert. Sie muss 21 Tage Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen, zudem war Ungehorsamshaft angeordnet.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Am Mittag des Mittwochs (4. November) kontrollierten Bundespolizisten am Dortmunder Flughafen eine Frau. Sie wurde gleich zweimal auf Veranlassung einer Staatsanwaltschaft gesucht.

Um etwa 11:50 Uhr überprüften Bundespolizisten am Flughafen Dortmund mehrere Schengen-Flüge. Dabei fiel ihnen eine Frau auf, die erkennbar nervös war und sich abrupt von den Uniformierten entfernte. Wegen ihres Verhaltens unterzogen die Beamten die 45-Jährige einer Kontrolle, bei der sie ihnen einen vorläufigen Personalausweis vorlegte. Eine Überprüfung der Fahndungsdaten zeigte, dass die Staatsanwaltschaft Dortmund mit einem Haftbefehl nach ihr suchte. Das Amtsgericht Dortmund hatte die Deutsche im Oktober 2025 rechtskräftig wegen Erschleichens von Leistungen zu einer Gesamtgeldstrafe von 60 Tagessätzen zu jeweils 10,- Euro verurteilt. Die Gesuchte muss nun noch eine Ersatzfreiheitsstrafe von 21 Tagen antreten. Darüber hinaus hatte das Amtsgericht Dortmund gegen die Gesuchte Ungehorsamshaft angeordnet, weil sie der Hauptverhandlung ohne Entschuldigung ferngeblieben war. Ihr wird zur Last gelegt, von April bis Juli 2025 mehrfach Verkehrsmittel benutzt zu haben, ohne das entsprechende Entgelt zu bezahlen.

Die wohnungslose Frau war nicht in der Lage, die verlangten 420,- Euro zuzüglich Verfahrenskosten aufzubringen. Einsatzkräfte brachten die Verurteilte nach ihrer Festnahme in den Gewahrsam der Polizei Dortmund. Nachdem sie dem zuständigen Haftrichter vorgeführt worden war, brachten die Uniformierten sie in eine Justizvollzugsanstalt.

Quelle: Presseportal

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