In Leichlingen wurden mehrere Pkw aufgebrochen und durchsucht. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen, der bereits wegen Eigentumsdelikten bekannt ist.
Burscheid: Autoaufbrüche in Leichlingen,17-Jähriger festgenommen

Leichlingen (ost)
In der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag (06.08.) wurde ein 17-jähriger Jugendlicher aus Libyen von der Polizei festgenommen. Er wird verdächtigt, mindestens neun Autoscheiben eingeschlagen und die Fahrzeuginnenräume nach Wertgegenständen durchsucht zu haben.
Laut ersten Informationen hörte ein Zeuge gegen 02:10 Uhr zwei laute Geräusche in der Uferstraße. Als er nachschaute, sah er einen jungen Mann, der offensichtlich gerade die Scheibe seines Autos eingeschlagen hatte. Als der Verdächtige den Zeugen bemerkte, flüchtete er zu Fuß in Richtung Moltkestraße.
Der Zeuge informierte sofort die Polizei und gab eine Beschreibung des Flüchtigen ab. Bei der unmittelbar eingeleiteten Nahbereichsfahndung stellten die Polizisten fest, dass weitere Fahrzeuge in der Nähe des Tatortes beschädigt und teilweise durchsucht worden waren. Die betroffenen Autos befanden sich in der Uferstraße, der Bismarckstraße, der Walter-Frese-Straße und der Moltkestraße. Die jeweiligen Autobesitzer wurden von der Polizei kontaktiert und über den Vorfall informiert.
Gegen 04:15 Uhr entdeckten die Beamten in der Moltkestraße einen jungen Mann, der unter einem Auto lag und der Beschreibung des Zeugen entsprach. Trotz mehrfacher Aufforderung kam er nicht unter dem Fahrzeug hervor, sodass ihn die Polizisten herauszogen.
Der Jugendliche hatte eine Tasche bei sich, in der neben Werkzeugen auch gestohlene Gegenstände aus den betroffenen Fahrzeugen waren. Ein freiwilliger Drogentest ergab einen positiven Befund auf Cannabis und Kokain.
Die Polizei nahm den Verdächtigen vorläufig fest und brachte ihn zur Polizeiwache Burscheid. Dort stellte sich heraus, dass es sich bei dem jungen Mann um einen 17-jährigen Libyer handelte, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat. Er war bereits mehrmals wegen verschiedener Eigentumsdelikte aufgefallen.
Die Ermittlungen dauern an. Zeugen, die weitere Informationen zu den Vorfällen geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 an das zuständige Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg zu wenden. (ch)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige, 60 weibliche Verdächtige und 206 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der männlichen Verdächtigen auf 596, die der weiblichen Verdächtigen auf 75 und die der nicht-deutschen Verdächtigen auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








