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Burscheid: Autoeinbrecher auf frischer Tat ertappt

Polizisten haben einen Mann auf frischer Tat ertappt, der an drei Fahrzeugen eine Seitenscheibe eingeschlagen hatte. Der Verdächtige wurde vorläufig festgenommen und zur Dienststelle gebracht.

Foto: Depositphotos

Leichlingen (ost)

In der Nacht vom 29.12. auf heute, gegen 03:30 Uhr, wurde ein Mann von Polizisten der Polizeiwache Burscheid dabei erwischt, wie er an drei geparkten Fahrzeugen eine Seitenscheibe eingeschlagen hatte.

Die Beamten patrouillierten mit einem verdeckten Dienstfahrzeug durch die Innenstadt von Leichlingen. Als sie den öffentlichen Parkplatz in der Straße Pastorat passierten, entdeckten sie einen verdächtigen Mann, der mit einem Hammer in der Hand neben einem Auto mit eingeschlagener Seitenscheibe stand.

Zunächst floh der Verdächtige auf einem Fahrrad. Nach einem Sturz im Grünstreifen setzte er seine Flucht zu Fuß fort, wurde jedoch von den Beamten eingeholt und am Boden festgehalten. Der 43-jährige, der der Polizei bekannte Leichlinger wurde vorläufig festgenommen und zur Dienststelle in Burscheid in Gewahrsam genommen.

Auf dem Parkplatz fanden weitere hinzugerufene Polizisten insgesamt drei Fahrzeuge mit eingeschlagenen Seitenscheiben vor. Es konnte zunächst nicht festgestellt werden, ob etwas aus den Fahrzeugen gestohlen wurde.

Bei einer Durchsuchung des Verdächtigen wurde neben anderem Werkzeug und Handschuhen nur eine geringe Menge Münzgeld gefunden.

Bereits in der Nacht vom 27.12. auf Freitag kam es zu ähnlichen Vorfällen im Stadtgebiet von Leichlingen. Ob der 43-Jährige auch dafür verantwortlich ist, wird im Zuge weiterer Untersuchungen festgestellt werden müssen. Er soll noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden. (ct)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 gab es 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen einen signifikanten Anteil an den Mordfällen in Deutschland ausmacht.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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