Ein aufmerksamer Zeuge hat gestern Abend die unsichere Fahrweise eines Nissan beobachtet und die Polizei alarmiert. Die 67-jährige Fahrerin stand deutlich unter Alkoholeinfluss und wurde wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.
Burscheid: Zeuge deckt Trunkenheitsfahrt auf

Wermelskirchen (ost)
Gestern Abend, am 15.01., gegen 18:00 Uhr, hat ein aufmerksamer Bürger die Polizei über den Notruf kontaktiert, da er ein Fahrzeug mit unsicherer Fahrweise bemerkt hat. Mehrmals soll der beobachtete Nissan in der Berliner Straße und auf der B 51 von der Fahrbahn abgekommen sein, sodass beinahe ein Unfall passiert wäre.
Die gerufene Polizei traf den Wagen und die Fahrerin in Buchholzen an. Die 67-jährige Frau aus Wermelskirchen schien stark betrunken zu sein und hatte Schwierigkeiten beim Gehen. Ein Atemalkoholtest ergab über 1,6 Promille, was auf absolute Fahruntüchtigkeit hindeutet. Zur Beweissicherung wurde eine Blutprobe angeordnet, die von einem Arzt in der Polizeiwache Burscheid entnommen wurde.
Danach musste die Frau zu Fuß weitergehen, da ihr das Weiterfahren untersagt wurde. Gegen sie wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.
Sollten Sie ähnliche Vorfälle im Straßenverkehr beobachten, zögern Sie nicht, die Polizei zu verständigen. Sie können sich jederzeit an die nächste Polizeidienststelle oder den kostenfreien Notruf 110 wenden. (ct)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, blieb die Anzahl der Verdächtigen relativ stabil. Im Jahr 2023 wurden insgesamt 57879 Verdächtige ermittelt, darunter 51099 Männer, 6780 Frauen und 18722 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








