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Bus beschädigt: Betrunkener Fahrer leistet Widerstand

Ein betrunkener Autofahrer beschädigte einen Bus und leistete Widerstand bei der Blutprobe auf der Polizeiwache. Zwei Polizisten wurden dabei leicht verletzt.

Foto: Depositphotos

Lübbecke (ost)

(SN) Ein anscheinend betrunkener Autofahrer aus Lübbecke wird verdächtigt, bei einem Verkehrsunfall am Dienstagnachmittag einen Bus beschädigt und sich danach vom Unfallort entfernt zu haben.

Der Fahrer des Autos war laut Informationen gegen 14.15 Uhr mit seinem Wagen an der Kreuzung Am Esch / Horstweg in Blasheim unterwegs, als es zu einer Berührung mit einem entgegenkommenden Bus kam. Trotzdem setzte der Fahrer des Nissan seine Fahrt fort.

Im Zuge der Fahndung konnte der vermeintliche Fahrer an seiner Wohnadresse angetroffen werden. Die Polizisten bemerkten dabei einen Alkoholgeruch in der Atemluft, so dass der nicht kooperativ agierende Lübbecker zur Entnahme einer Blutprobe auf die Polizeiwache gebracht wurde. Dort kam es zu Widerstand, der Lübbecker griff die Polizisten an. Dabei erlitten zwei Beamte leichte Verletzungen, konnten aber weiter ihren Dienst ausführen.

Aufgrund gesundheitlicher Probleme des Mannes vor Ort forderten die Beamten ein Rettungsteam an, das ihn ins örtliche Krankenhaus brachte. Zudem wurde eine Anzeige erstattet und der Führerschein des Lübbecker eingezogen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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