Ein 12-jähriger Junge wurde von einem Linienbus erfasst und schwer verletzt. Die Rettungswagenbesatzung begann sofort mit der medizinischen Erstversorgung.
Busunfall: 12-jähriger Junge schwer verletzt

Paderborn (ost)
Am 22.04.2026 gegen 13 Uhr wurde ein 12-jähriger Junge bei einem Verkehrsunfall an einer Bushaltestelle vor dem Arbeitsamt von einem Linienbus erfasst und schwer verletzt.
Ein Krankenwagen aus Büren kehrte zufällig vom Krankenhaus zurück und war innerhalb weniger Sekunden am Unfallort. Die Mannschaft begann sofort mit der medizinischen Erstversorgung des Jungen.
Eine weitere Frau, die den Unfall beobachtet hatte, erlitt einen Schock und musste ebenfalls ärztlich versorgt werden. Daher teilte sich die zuerst eintreffende Krankenwagenmannschaft zunächst auf, um beide Patienten zu betreuen.
Zum Glück war der Junge entgegen der ersten Meldung nicht unter dem Bus eingeklemmt. Dadurch konnten die Notfallsanitäter der Feuerwehr die Krankenwagenmannschaft bei der Versorgung der Patienten unterstützen.
Um eine geschützte Patientenversorgung im öffentlichen Raum zu ermöglichen, errichteten Feuerwehrkräfte eine Sichtschutzwand um die Einsatzstelle abzuschirmen.
Aufgrund des Alters des verletzten Jungen wurde zusätzlich ein Kinder-Notarzt aus der Kinderklinik zum Einsatzort gerufen. Aufgrund der Schwere der Verletzungen war ein Transport in eine Spezialklinik in Bielefeld erforderlich. Dafür wurde der Rettungshubschrauber Christoph 13 angefordert. Der Hubschrauber landete in der Nähe des Parkplatzes an der Florianstraße und flog den Jungen dann zur weiteren Behandlung nach Bielefeld.
Zur Betreuung des Busfahrers und der Eltern des Jungen wurde außerdem die Notfallseelsorge hinzugezogen.
Die Feuerwehr war mit zwei Hilfeleistungslöschfahrzeugen, einem Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter Technische Rettung, einem Einsatzleitwagen sowie einem Kommandowagen im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit den Krankenwagen aus Büren und Bad Wünnenberg, einem Notarzteinsatzfahrzeug aus Paderborn, dem Kinder-Notarzt aus der Kinderklinik sowie dem Rettungshubschrauber Christoph 13 vor Ort.
Insgesamt waren 21 Einsatzkräfte an dem Einsatz beteiligt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle registriert. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3.764 Fällen oder 0,59% vertreten. Die meisten Unfälle waren jedoch übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. In Bezug auf die Ortslage ereigneten sich 55.296 Unfälle innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








