Ein Linienbus verursachte einen Auffahrunfall auf der B7, bei dem mehrere Fahrzeuge zusammen geschoben wurden. Drei Personen wurden leicht verletzt und die Straße war stundenlang gesperrt.
Busunfall in Warburg-Herlinghausen

Warburg (ost)
Ein Bus kollidierte bei einem Auffahrunfall auf der B7 in der Nähe von Warburg-Herlinghausen mit mehreren Fahrzeugen und verursachte erheblichen Sachschaden. Drei Personen erlitten leichte Verletzungen, die B7 war in diesem Abschnitt für mehrere Stunden vollständig gesperrt.
Der Unfall ereignete sich nach bisherigen Ermittlungen hinter einem liegengebliebenen Lkw, der in Richtung Warburg am Straßenrand stand und die Unfallstelle mit einem Warndreieck abgesichert hatte.
Um 13.30 Uhr musste ein Lieferwagen mit Anhänger hinter dem defekten Lkw anhalten. Dahinter warteten ein VW Passat und ein Mercedes. Der Fahrer eines nachfolgenden Linienbusses erkannte die Situation jedoch nicht rechtzeitig und fuhr auf den wartenden Mercedes auf. Dadurch schob er das Auto auf den Passat und diesen wiederum auf den wartenden Anhänger.
Der 37-jährige Busfahrer blieb unverletzt, aber der 68-jährige Mercedes-Fahrer wurde leicht verletzt und zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Der 33-jährige Passat-Fahrer erlitt einen Schock und wurde ebenfalls zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Auch eine 49-jährige Mitfahrerin im Lieferwagen wurde leicht verletzt und vor Ort medizinisch versorgt. Der 49-jährige Fahrer des Lieferwagens und zwei weitere Insassen blieben unverletzt.
Der entstandene Sachschaden ist erheblich und liegt mindestens im hohen fünfstelligen Bereich. Am Mercedes entstand voraussichtlich Totalschaden, auch die Schäden am Passat und am Bus sind beträchtlich. Alle beteiligten Fahrzeuge, einschließlich des Busses, mussten abgeschleppt werden. Die B7 war aufgrund der aufwändigen Bergungsarbeiten in beide Fahrtrichtungen bis etwa 16 Uhr vollständig gesperrt. Der Verkehr wurde bei Wettesingen und Niederlistingen umgeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% entspricht. Bezogen auf die Ortslage waren 55.296 Unfälle innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (ohne Autobahnen) (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








